Der Weißstorch (Ciconia ciconia)

Der Weißstorch gehört zur Familie der Störche (Ciconiidae) und wird rund 100cm groß. Er ist leicht an seiner Größe erkennbar, am weißen Gefieder mit tiefschwarzen Schwingen und an dem langen, glänzend roten Schnabel und den roten Füßen. Bei Jungtieren ist der Schnabel gänzlich schwarz und geht über bräunlich allmählich in blaßrot über.

Er lebt in Sümpfen, feuchten Wiesen und in Auen und sitzt gern auf Bäumen; zur Brutzeit trifft man ihn auf Häusern, Scheunen, Strommasten oder auf Kirchen im großen Nest an, oft auf einem Bein stehend.

Er segelt oder fliegt oft mit langsamen Flügelschlägen und langem, gestreckten Hals in großer Höhe.

Charakteristisch ist das laute rhythmische Schnabelklappern mit zurückgelegtem Kopf vor allem bei der Balz und Brut.

         

Weißstörche sind Zugvögel und brüten in Deutschland, Osteuropa, Griechenland, Türkei, Westspanien und Portugal und vereinzelt in Frankreich. Bei ausgewilderten Störchen ist der Zugtrieb meist erloschen, sie sind Standvögel geworden.

 

Kleine "Storchenchronik" unserer Gegend:

2001: Bericht über die Storchenberingung in Mengen 2001 (SZ v. 23.06.01) und in Ostrach 2001 (SZ v. 23.06.01).

2002: Bericht über den Storch in Bad Saulgau 2002 (SZ v. 23.05.02); neues zu den (Jung-) Störchen in Scheer (SZ v. 04.06.02), Bad Saulgau (SZ v. 23.05.02; SZ v. 08.06.02), Mengen (SN v. 06.06.02) sowie im Kreis Sigmaringen (SZ v. 08.06.02); Manfred Stützel beringte die Jungstörche in Mengen (SZ v. 13.06.02); Naturschützer beringten auch die Störche in Bad Saulgau (SZ v. 14.06.02) und in Ostrach und Umgebung (SZ v. 10.06.02); Manfred Stützel half auch bei der Beringung der Beizkofer Störche mit (SZ v. 17.06.02); Störche in die Winterquartiere abgeflogen - Abschlussbericht zum Storchenjahr 2002 im Landkreis Sigmaringen (SZ v. 02.09.02); Anteil der Wildstörche / Zugstörche im Süden bei nun 50% (STB v. 07.09.02).

2003: Erfolgreiche Aufzucht der Beizkofer Störche / Beringung (SZ v. 20.06.03); 23 Jungstörche bei Riedhausen im August 2003 (SZ v. 16.08.03).

2004: Drei Jungstörche sind im Mengener Storchennest zu vermelden (SN v. 27.05.04); "Ringe für die Storchenkinder" - Storchennachwuchs auch in Bad Saulgau (SZ v. 02.06.04); Storchenglück auf dem Turm der St.Martinskirche (SZ v. 16.06.04); Sorgen ums Nesthäckchen bei den Beizkofer Störchen (SZ v. 17.06.04). Naturschützer in Sorge um Storchenbruten (SZ v. 04.11.04).

2005: Gut genährt und wohlauf befinden sich drei Jungstörche im Beizkofer Horst (SZ v. 17.06.05). Vierköpfige Familie thront auf dem Horst der Mengener Martinskirche (SZ v. 21.06.05). Scheerer Jungstörche sind auf gutem Weg (SZ v. 04.08.05). Drei der vier Scheerer Jungstörche sind tot (SZ v. 08.08.05). Nachgefragt (Interview mit Werner Löw zum Tod der drei Jungstörche in Scheer (SZ v. 10.08.05). BUND räumt die Nahrungswege frei (SZ v. 06.10.05). Störche der Storchenparade kommen unter den Hammer (SZ v. 08.10.05).

2006: Drei Jungstörche überstehen die Kälte in Bad Saulgau (SZ v. 06.06.06). Storchenunglück auf der St. Martinskirche in Mengen (SN v. 08.06.06). Alle drei Jungstörche sind tot (SZ v. 08.06.06).Beizkofer Störche sind wohlauf (SZ v. 22.06.06); Scheerer Storch erlebt seine Rettung mit der Feuerleiter (SZ v. 04.07.06); Jungstorch aus Scheer wird erschossen aufgefunden (SZ v. 01.08.06); Der Tod kommt per Schrotkugel (SZ v. 01.08.06); Es ist rätselhaft: Wer hatte ein Motiv? (SZ v. 03.08.06); Giftköder liegen im Mengener Riedle aus und kosten einen Jungstorch wenig später das Leben (SZ v. 04.08.06). Dem Storch gefällt es in Bad Saulgau (SZ v. 01.12.06);

2007: Der zweite Anlauf ist geglückt (SZ v. 29.05.07); Jungstörche sind jetzt Ringträger (SZ v. 31.05.07); Als Jungstorch hat man's nicht ganz leicht (SZ v. 31.05.07); Wilde Weißstörche werden Wetteropfer (SZ v. 02.06.07); Ein Jungstorch im Mengener Storchennest (SN v. 06.06.07); Die Storchentragödie nimmt kein Ende (SZ v. 14.06.07); Dem Mengener Storch geht es gut (SZ v. 16.06.07);  Der kleine Leonhard ist putzmunter (SZ v. 21.06.07); Hoch droben auf der Martinskirche (SZ v. 11.08.07).

2008: Wo gehen die Rulfinger Störche auf Futtersuche? (SN v. 15.05.08); Im neuen Horst {in Beizkofen] wächst Nachwuchs heran (SZ v. 27.05.08); Zwei Jungstörche im Mengener Storchennest (SN v. 05.06.08); Drei kräftige, propere Jungstörche [in Herbertingen] sind beringt (SZ v. 11.06.08); Nur ein Jungstorch ist im Baumhorst [in Beizkofen] (SZ v. 17.06.08); Die beiden Jungstörche im Nest auf der Martinskirche [in Mengen] wiegen 2450 und 2600 Gramm (SZ v. 18.06.08); Nur ein Jungstorch von vieren hat im neuen Horst in Blochingen überlebt (SZ v. 24.06.08); Storchenpaar mit drei putzmunteren Jungstörchen in Scheer (SZ v. 03.07.08); Den Mengenern sind ihre Störche und das Nest viel wert (SZ v. 16.10.08).

2009: Blochingen hofft auf Storchennachwuchs (SZ v. 17.03.09); Storchenpaar in Rulfingen sind echte Oberschwaben (SZ v. 16.04.09); Die ersten Kükensind bei der Blochinger Storchenfamilie geschlüpft (SZ v. 14.05.09); Sie haben es geschafft: Die Störche [in Blochingen] sind gesund und munter (SZ v. 29.05.09); Drei Jungstörche im Mengener Storchennest (SN v. 10.06.09); Nach 40 Jahren wieder Erfolg im Storchennest Rulfingen (SN v. 10.06.09); Drei Jungstörche haben [in Herbertingen] überlebt (SZ v. 10.06.09); Fünf Jungstörche tragen einen Ring [in Hohentengen-Beizkofen] (SZ v. 18.06.09); Hoch über den Dächern [von Rulfingen] schließt sich der Ring (SZ v. 26.06.09).

2010: Storch [aus Scheer] verendet in der Stromleitung (SZ v. 20.04.10). Die beiden [Jungstörche aus Bad Saulgau] haben sich prächtig entwickelt (SZ v. 29.05.10); Keine Jungstörche im Mengener Storchennest (SN v. 10.06.10); Die drei Rulfinger Störche tragen jetzt Ringe (SZ v. 29.06.10).

2011: Die Ostracher Familie Adebar schrumpft (SZ v. 27.05.2011). Beizkofer Storchenkinder sind französisch-deutsche Mischlinge (SZ v. 11.06.2011). Glockengeläut und Storchengeklapper begleiten abenteuerliche Beringung [in Mengen] (SZ v. 16.06.2011).

2012: Fünf Eier liegen im Blochinger Storchennest (SZ v. 16.04.2012). Drei Jungstörche sitzen im Blochinger Storchennest (SZ v. 15.05.2012).

2014: Störche siedeln sich erstmals auf Ennetacher Kirche an (SZ v. 23.04.2014). Beizkofer Jungstörche sind gut genährt (SZ v. 10.06.2014). "Der ist jetzt durch" - Mengener Jungstorch ist sechs Wochen alt und gesund (SZ v. 21.06.2014).

2015: Großer Bericht in der Schwäbischen Zeitung vom 27.02.2015 Titel und Artikel über die Anbringung des Ersatznestes für den Weißstorch auf dem Dach der Ennetacher Kirche, siehe hierzu auch 2015. Storch hat seine Umsiedlung akzeptiert -  Weiterer Bericht in der Schwäbischen Zeitung vom 04.03.2015 zur Entfernung des alten Storchennests vom Dach der Ennetacher Kirche (SZ v. 04.03.2015). Sturm zerstört Nest der Beizkofer Störche (SZ v. 04.04.2015 Bild und SZ v. 04.04.2015 Text). Beizkofer Störche ziehen nach Bremen um (SZ v. 10.04.2015). Störche fühlen sich auf der evangelischen Kirche [in Mengen] wohl (SZ v. 17.04.2015). Happy End für die Beizkofer Störche (SZ v. 22.07.2015).

2016: Neuer Horst für den Beizkofer Storch (SZ v. 23.03.2016a und b). Nur eines von vier Storchenkindern überlebt (SZ v. 08.06.2016). Schlechtes Jahr für den Storchennachwuchs (SZ v. 01.07.2016). Brutergebnisse der Mengener Störche 2007 bis 2016 (SZ v. 01.07.2016).

2017: Rulfingen ist gerüstet - Die Störche können kommen (SZ v. 03.01.2017a, SZ v. 03.01.2017b). NABU erfährt von Nestmontage aus der Zeitung (SZ v. 05.01.2017). Das zweite Storchenpaar sucht nach seinem Nest (SZ v. 22.02.2017). Feuerwehr polstert Storchennest [in Hohentengen-Beizkofen] mit Reisig aus (SZ v. 10.04.2017). Ablacher Jungstorch wird aufmüpfig (SZ v. 27.05.2017). 26 Junge hat er bereits großgezogen - Storch auf der Martinskirche [Mengen] ist dieses Jahr 25 Jahre alt geworden (SZ v. 18.11.2017).

 

Ein Gruß aus dem Ennetacher Storchennest:

Foto: Elke Reinauer

 

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