Aktuell

Unsere nächste Veranstaltung entnehmen Sie bitte jeweils unserem Terminkalender unter Termine. Dort finden Sie alle dem Webmaster aktuell vorliegenden NABU- und NAJU-Termine.

 

 

NABU sucht Helfer für Heckenentfernung (SZ v. 16.11.2017).

 

 

Im Jahr 2018 bieten wir wieder an, Juniorranger und Juniorrangerinnen auszubilden.

 

Siehe hierzu großer Zeitungsartikel vom 04.11.2017 "NAJU bildet Juniorranger aus":

 

Text- und Fotoquelle: Schwäbische Zeitung vom 04.11.2017, Zitat Anfang:

 

 

"Die NAJU-Gruppe ist gespannt, wer alles Juniorranger werden möchte: (hinten von links) Julia Speh, Tanja Speh, Evelyn Steurer und David Schwarz sowie (vorne von links) Alexander Nüske, Fabian Schmid, Simon Allmaier, Laura Müller und Isabel Weis. Foto: Schwäbische Zeitung vom 04.11.2017, NAJU.

In Kooperation mit dem Naturschutzzentrum Obere Donau Beuron wird wieder eine Juniorranger-Ausbildung des Naturschutzbundes (NABU) Mengen angeboten. Der erste Termin fand am Samstag, 11. November [2017] statt. Aktiv an der Organisation der monatlich vorgesehenen Veranstaltungen zu verschiedenen Naturthemen beteiligt sich diesmal auch die Naturschutzjugend (NAJU) Mengen, deren Verantwortliche sich freuen, etwas für den „Nachwuchs“ tun zu können.

Das Ausbildungsangebot richtet sich an Jugendliche ab elf Jahren. Sie bekommen die Möglichkeit das Juniorranger-Abzeichen mit einer Urkunde vom Naturparkranger zu erhalten. Dazu müssen sie mindestens sieben Fortbildungstermine absolvieren und in ihrer Juniorranger-Ausweiskarte eintragen lassen. Diese erhalten Sie bei ihrem ersten Ausbildungstermin. Natürlich können die Jugendlichen auch erst beim nächsten Ausbildungstermin dazustoßen, um dort die Juniorranger-Ausweiskarte zu erhalten. Unter anderem werden folgende Fortbildungsthemen angeboten: Eine abendliche Fledermausexkursion, ein Tierheimbesuch in Sigmaringen, eine Gewässeruntersuchung sowie ein Jugendzeltlager.

Pro Monat findet mindestens eine Veranstaltung statt, bevorzugt an Freitagen von 16 bis 17.30 Uhr oder an Samstagen von 10.30 bis 12 Uhr. Wer es nicht schafft, bis zum Sommer 2018 die für das Juniorranger-Abzeichen nötigen sieben Veranstaltungen zu besuchen, darf dennoch am Naju-Zeltlager 2018 teilnehmen und kann in den Folgejahren seine Ausweiskarte vervollständigen.

 

Seit 2008 haben der NABU Mengen und das Naturschutzzentrum Obere Donau in Beuron nahezu 100 Juniorranger verschiedener Schulen in Mengen und Umgebung ausgebildet. Die ersten Juniorranger geben heute als Ausbilder Ihre eigenen Erfahrungen weiter und führen jährlich viele Treffs, Aktionen und Projekte durch. Die Kosten, die bei dieser Ausbildung anfallen, übernimmt der NABU Mengen.

Am Samstag, 11. November, trafen sich die an der Ausbildung zum Juniorranger interessierten Jugendlichen um 10.30 Uhr in den Jugendräumen der NAJU im Niederbol 101 in Mengen-Walke. Nach einem kurzen Kennenlernen und der Vorstellung des Ausbildungskonzepts stellten die Jugendlichen zusammen mit der NAJU Vogelfutter für den Winter her. Dieses wird dann zusammen in dem NAJU-Garten aufgehängt und selbstverständlich mit nach Hause genommen. Es wurde um Anmeldung gebeten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Die Veranstaltung fand bei jedem Wetter statt.

Anmeldungen für die Ausbildung nehmen die NAJU-Gruppenleiterin Julia Speh, Telefon 0157/76 45 97 67, ju.speh@web.de oder NABU-Sprecher Armin Lenk, Telefon 0176/38 13 90 26, armin.lenk@freenet.de, an. Weitere Informationen, Termine und Treffpunkte gibt es hier auf unserer Homepage oder auf der Facebookseite der NAJU Mengen".

Zitat Ende, Text- und Fotoquelle: Schwäbische Zeitung vom 04.11.2017

 

 

 

Städte und Gemeinden können sich für „Natur nah dran“ bewerben

Sicher fragen sich viele Betrachter der Präsentation in dem gerade leerstehenden Schaufenster an der unteren Hauptstraße in Mengen, was der NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach damit bezwecken will. Nun, er will die breite Öffentlichkeit auf das Projekt „Natur nah dran“ des NABU Landesverbandes aufmerksam machen. Damit können Gemeinden etwas tun gegen den dramatischen  Artenverlust bei Wildpflanzen, Insekten und Vögeln und gleichzeitig ihre Grünflächen bunter und schöner gestalten. Der Gemeinde- und Städtetag Baden Württemberg unterstützt das Projekt. Das Land Baden-Württemberg fördert es im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie. Die Gemeindeverwaltungen bekommen vom zuständigen Ministerium die Teilnahmemappen zugeschickt. Damit können sie sich bis 31.12. 2017 für die Förderung 2018 bewerben. Zehn Bewerber werden jährlich ausgesucht. Die bekommen bis 15 000 Euro Zuschuss zu den Kosten für Schulung der Bauhofmitarbeiter, Planung, Saat- und Pflanzgut und Öffentlichkeitsarbeit.

Man kann sich natürlich fragen, wozu dieser Aufwand? Nun, fast alle Singvögel ziehen ihre Jungen ausschließlich mit Insekten oder ihren Larven auf. Die fressen keine Sonnenblumenkerne, meint Werner Löw, zuständig für Artenschutz und Landschaftspflege bei der örtlichen NABU-Gruppe. Die meisten  Insekten wiederum brauchen Pflanzen für die Eiablage oder zum Pollen sammeln. Und fast alle Wildbienen und Schmetterlingsarten, zu Beispiel, sind dabei auf eine bestimmte heimische Wildpflanzenart- oder Gruppe angewiesen. Gibt es die nicht mehr genügend, stirbt die Schmetterlings- oder  Bienenart aus. Besonders dramatisch ist diese Entwicklung auf den intensiv genutzten landwirtschaftlichen Flächen zu beobachten. Kaum besser sieht es in den Hausgärten und öffentlichen Grünanlagen aus. Weil aber aufgrund der gegebenen ökonomischen Zwänge bei der Landwirtschaft so schnell kein entscheidendes Umsteuern in Sicht ist, könnten gerade die Gemeinden mit gutem Beispiel vorangehen. Mit etwas gutem Willen könnten sie diese Notsituation verbessern helfen indem sie wenigstens mit „Natur nah dran“ für die Natur auf ihren Flächen Trittsteine schaffen.   

SZ v. 07.10.2017

 

 

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