Juniorranger - Aus- und Fortbildung 2017

 

Auch im Jahr 2017 (das Fortbildungsjahr beginnt synchron zum Kalenderjahr) boten wir wieder an, Juniorranger und Juniorrangerinnen fortzubilden, im Gesamten "Jugend-Angebote 2017" genannt.

 

 

 

2. Juni

  Garten Party / Tag des offenen Naturgartens am Sonntag, den 11.06.2017, 12-20 Uhr!

Mehr Info > Flyer.

NAJU und NABU laden zur Gartenparty ein

Die Naturschutzjugend (NAJU) Mengen lädt zusammen mit der NABU-Gruppe Mengen Hohentengen Scheer Ostrach am Sonntag, 11. Juni ab 12 Uhr zur Gartenparty bzw. zum „Tag des Offenen Naturgartens“ im Niederbol 101 ein.

An diesem Tag können sich Interessierte im Garten umsehen und sich die einzelnen Biotope erklären lassen. Es wird gegrillt und Kaffee und Kuchen angeboten. Außerdem gibt es selbst hergestellte Kräuterprodukte zu Verkosten. Diesmal wollen die NAJU-Mitglieder Cocktails mit ganz neuen, leckeren Rezepten mixen.

„Wer mag, kann an einer interessanten Kräuterführung mit der Kräuterpädagogin Frau Weiß um 14 Uhr teilnehmen oder bei der Schmetterlingsführung um 16 Uhr mitmachen oder uns ganz einfach mal kennenlernen“, sagt NAJU-Gruppenleiterin Julia Speh.

Wie in der Presse bekannt gegeben findet um 15 Uhr die Auszeichnung und die Übergabe der Urkunden und Plaketten für „Schwalbenfreundliche Häuser“ statt.

 

Schwalben-Plaketten werden beim NAJU-Gartentag überreicht

Die Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ ist 15 x15 cm groß, sieht hübsch aus und. kann am Haus oder Stall angebracht werden. Sie ist eine Anerkennung für Naturfreunde, die Schwalbennester am und/oder im Haus dulden und findet zur Freude des NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach großes Interesse. Die Plaketten werden mit Urkunde beim Gartentag der NAJU in der Walke bei Mengen am 11. Juni um 15 Uhr  öffentlich überreicht. Damit die Schwalbenfreunde zusammensitzen und sich bei Kaffee und Kuchen oder Sonstigem austauschen können, gibt es dafür extra einen großen „Schwalbentisch“. Zum Fest gelangt man am besten, wenn man von Mengen nach Blochingen vor der Donaubrücke links abbiegt und den NABU-Pfeilen folgt. Wer noch die Plakette haben möchte, sollte sie aus organisatorischen Gründen möglichst vorher bestellen unter werner.löew@freenet.de oder Tel. o. Fax 07572 767439.

 

 

Großer Artikel in der Schwäbischen Zeitung: SZ v. 02.06.2017 Bild, SZ v. 02.06.2017 Text.

SN v. 08.06.2017; SZ v. 10.06.2017.

 

 

 

 

 

 

 

Freuen sich schon auf den Gartentag in der kommenden Woche (v.l.): vorne: Stefan Schmid, Julia Speh und Tanja Speh sowie hinten: Fabian Schmid, Simon Allmaier und David Schwarz.

Text zum Bild: Schwäbische Zeitung vom 02.06.2017, Foto: Schwäbische Zeitung vom 02.06.2017, Jennifer Kuhlmann

 

 

Text-Anfang Schwäbische Zeitung / Jennifer Kuhlmann vom 02.06.2017:

Eigene Räume, ein toller Garten, viele Aktionen und Fortbildungen und jede Menge Spaß: Seit der Gründung ihrer Gruppe vor sechs Jahren haben die Mitglieder der Naturschutzjugend (NAJU) ganz schön viel auf die Beine gestellt. Gemeinsame Unternehmungen und Zusammenhalt stehen für die 15 jungen Menschen im Alter zwischen 15 und 22 Jahren im Mittelpunkt. Wie viel Wissen über Tiere, Pflanzen und den Naturschutz sie in all der Zeit angesammelt haben, merken sie oft erst, wenn jemand Neues dazu kommt. Und das ist klar erwünscht: „Wir wollen, dass unsere Gruppe auch in Zukunft bestehen bleibt, deshalb freuen wir uns auf alle, die bei uns mitmachen wollen“, sagen sie.

Ab dem Alter von 12 Jahren können Kinder und Jugendliche sich der Gruppe anschließen. Oft absolvieren sie zunächst eine Ausbildung als Juniorranger, die Nabu und Naju in Kooperation mit dem Naturschutz-Zentrum Obere Donau in Beuron anbieten. „Da geht es dann in acht Ausbildungsschritten um verschiedene Naturthemen, die jeweils mit einem Experten behandelt werden“, sagt Julia Speh, die seit 2014 die Leiterin der NAJU-Gruppe ist. So lernen die angehenden Ranger die Lebensbereiche Wasser oder Totholz kennen, setzen sich mit Bibern und Bienen auseinander und helfen auch Krötenzaune aufzustellen.

 

Eine bunte Truppe

So hat sich mit den Jahren eine buntgemischte Truppe zusammengefunden. „Wir sind alle ganz verschieden und haben unterschiedliche Schulen besucht“, erzählt Tanja Speh. Das Interesse an der Natur habe sie zusammengebracht. „Jetzt ist die NAJU-Gruppe für uns wie eine zweite Familie.“ Innerhalb dieser Familie habe jeder sein Expertenwissen und seine Aufgaben. „Der eine organisiert gern die Stände für den Herbsttreff oder den Weihnachtsmarkt, der andere hat unseren Garten im Blick oder plant lieber die Fortbildungen, die wir anbieten wollen.“

 

Die Räume und den Garten im Niederbol 101 hat die Stadt dem NABU für die offene Jugendarbeit verpachtet. „Hier treffen wir uns zu Besprechungen und Fortbildungen und haben unser “eigenes” Reich.“ Selbst für einen Garten verantwortlich zu sein, in dem es mittlerweile 15 verschiedene Kleinbiotope, Beerensträucher und jede Menge Kräuter gibt, sei gar nicht so kompliziert, wie viele denken. „Wir haben eine Whatsapp-Gruppe eingerichtet und können uns so schnell absprechen, wenn der Rasen gemäht oder Beete gegossen werden müssen“, sagen Simon Allmaier und Fabian Schmid. „Dann fährt halt jemand abends schnell raus und kümmert sich drum.“ Oder es verabreden sich gleich mehrere zu einem kleinen Arbeitseinsatz, der anschließend mit eigenem Bärlauch-Pesto oder einer Pizza belohnt wird.

 

 

 

 

Neugierige sehen sich um

Im Sommer kommt es häufig vor, dass sich Familien mit Kindern oder einzelne Personen im Naturgarten der NAJU in der Walke in Mengen umsehen. „Wenn wir am Wochenende oder abends zu unseren Gruppenräumen kommen, sehen wir dann, dass Eltern ihren Kindern Kräuter im Garten zeigen oder alle gemeinsam die Biotope erkunden“, sagt Julia Speh. Genau das habe die Gruppe mit dem öffentlichen Garten erreichen wollen „Wir freuen uns sehr, wenn sich Menschen für unseren Garten und unsere Arbeit interessieren.“ Am Sonntag, 11. Juni, haben alle beim „Tag des offenen Naturgartens“ die Gelegenheit, sich von den Experten durch den Garten führen zu lassen.

 

 

Im kommenden Jahr will die Naturschutzjugend Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren zu einem Juniorranger-Ausbildungszeltlager einladen. „Wir haben gemerkt, dass es für viele Schüler schwierig wird, die unterschiedlichen Ausbildungstermine mit den anderen Schul- und Freizeitaktivitäten unter einen Hut zu bringen“, sagt David Schwarz. „Deshalb wollen wir ein Zeltlager veranstalten, bei denen wir die Ausbildung quasi an einem Stück anbieten können und wir uns alle in einer mehrtägigen Aktion kennenlernen können.“ Vielleicht gelänge es so, ein paar neue Mitglieder zu bekommen. „Die dürfen aber natürlich auch gern älter sein“, betont Julia Speh. „Auch 18-Jährige ohne Naturschutzerfahrungen dürfen gern bei uns reinschnuppern, um zu schauen, was wir machen. Wer Lust, Zeit und Interesse an Naturschutz-Aktivitäten hat, kann natürlich gerne auch an einzelnen Fortbildungen oder Projekten im NAJU-Jahresprogramm teilnehmen und sich so das Juniorranger-Abzeichen ansparen oder auch den Qualipass verdienen.”

Die Naturschutzjugend (Naju) Mengen lädt zusammen mit der NABU-Gruppe für den Bereich Mengen, Hohentengen, Scheer und Ostrach am Sonntag, 11. Juni, zur Gartenparty bzw. zum „Tag des offenen Naturgartens“ im Niederbol 101 ein. An diesem Tag können sich Interessierte von 12 bis 20 Uhr im Garten umsehen und sich die einzelnen Biotope erklären lassen. Es wird gegrillt und Kaffee und Kuchen angeboten, außerdem gibt es selbst hergestellte Kräuterprodukte zu verkosten und im Garten wird es Infostände über die Aktivitäten der beiden Gruppen geben. „Wer mag, kann an einer Kräuterführung teilnehmen, eine Schmetterlingsführung machen oder uns einfach mal kennenlernen“, sagt Naju-Gruppenleiterin Julia Speh. Diesmal will die Naju außerdem Cocktails mit neu ausprobierten Rezepten mixen.

Wer die NAJU-Gruppe einmal kennenlernen möchte, hat dazu jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat Gelegenheit. Dann treffen sich die Mitglieder in den NAJU-Räumen oder am Garten. Am Freitag, 16. Juni, wird außerdem eine Fortbildung zum Thema „Kräuteressig herstellen“ im Kräutergarten in Inzigkofen angeboten. Teilnehmen können Jugendliche ab zwölf Jahren. Sie können sich per Mail an ju.speh@web.de oder unter Telefon 0157/76 45 97 67 bei Julia Speh melden.

 

 

Text-Ende Schwäbische Zeitung / Jennifewr Kuhlmann vom 02.06.2017.

 

 

 

 

 

 

11. Juni

 

  Garten Party / Tag des offenen Naturgartens

Mehr Info > Flyer.

NAJU und NABU luden zur Gartenparty ein

Die Naturschutzjugend (NAJU) Mengen lud zusammen mit der NABU-Gruppe Mengen Hohentengen Scheer Ostrach ab 12 Uhr zur Gartenparty bzw. zum „Tag des Offenen Naturgartens“ im Niederbol 101 ein.

An diesem Tag konnten sich Interessierte im Garten umsehen und sich die einzelnen Biotope erklären lassen. Es wurde gegrillt und Kaffee und Kuchen angeboten. Außerdem gab es selbst hergestellte Kräuterprodukte zu Verkosten. Diesmal wollten die NAJU-Mitglieder Cocktails mit ganz neuen, leckeren Rezepten mixen. „Wer mag, kann an einer interessanten Kräuterführung mit der Kräuterpädagogin Frau Weiß um 14 Uhr teilnehmen oder bei der Schmetterlingsführung um 16 Uhr mitmachen oder uns ganz einfach mal kennenlernen“, sagte NAJU-Gruppenleiterin Julia Speh. Wie in der Presse bekannt gegeben, fand um 15 Uhr die Auszeichnung und die Übergabe der Urkunden und Plaketten für „Schwalbenfreundliche Häuser“ statt.

Schwalben-Plaketten werden beim NAJU-Gartentag überreicht

Die Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ ist 15 x15 cm groß, sieht hübsch aus und. kann am Haus oder Stall angebracht werden. Sie ist eine Anerkennung für Naturfreunde, die Schwalbennester am und/oder im Haus dulden und fand zur Freude des NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach großes Interesse. Die Plaketten wurden mit Urkunde beim Gartentag der NAJU in der Walke bei Mengen um 15 Uhr  öffentlich überreicht. Damit die Schwalbenfreunde zusammensitzen und sich bei Kaffee und Kuchen oder Sonstigem austauschen konnten, gab es dafür extra einen großen „Schwalbentisch“. Zum Fest gelangte man am besten, wenn man von Mengen nach Blochingen vor der Donaubrücke links abbog und den NABU-Pfeilen folgte.

Großer Artikel in der Schwäbischen Zeitung: SZ v. 02.06.2017 Bild, SZ v. 02.06.2017 Text. SN v. 08.06.2017; SZ v. 10.06.2017.

 

 

 

Bilder von der Garten Party / vom Tag des offenen Naturgartens (Danke an Angelika Krause und Franz Laub):

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13. Juni

 

Naturschützer vergeben Plaketten für Tierfreunde - Großer Nachbericht zur Gartenparty 2017 - Tag des offenen Naturgartens in der Schwäbischen Zeitung.

 

SZ v. 13.06.2017

 

 

 

 

August

 

Franz Laub reparierte den NAJU-Rasenmäher.

 

 

 

28. August bis 2. September

NAJU-Zeltlager bei Gutenstein im Donautal.

 

 

 

 

Konzept des Walke-Gartens als Erlebnis-, Lehr- und Lerngarten

Anlage und Pflege verschiedener Biotope und Integration verschiedener Gartenideen zur Schaffung/ Ergänzung neuer Lebensräume für Tiere und Pflanzen, zur Steigerung der Artenvielfalt und als Natur-Er-Lebensraum für Leib und Seele.

 

1.Biotope/ Gartenideen:

Naturhecke             „Wildnis/ Urwald“              Igelrevier            Kompost               Blumenwiese

Sitzecke                    Küchenkräuter                  Wildstauden        Frühblüher            Kräuterspirale

Naturzaun                 Trockenmauer                   Steinhaufen         Sandhügel/-beet   Rundweg

Totholz                     Nistkästen                          Ödland                Duftgarten            Gartenfrüchte

Ligusterhecke           Hochbeet                            Obstbäume         Weidenobjekte     Wildkräuterecke/-trog

Wildbienenstand       Experimentierbeet (Müll)   Wildrosen           Laubecke              Vogelparadies

Naturmaterialien

  

2. Zielsetzungen/ Aspekte:

a)      Ausbildung/ Fortbildungen: Juniorranger, Kinder, VHS, verschiedene Referenten und Themen, Besucher

                                                    Tier- und Pflanzenwelt, Umgang mit Naturmaterialien/-produkten....

 

b)  Kindergruppen/-themen      : Natur erleben mit allen Sinnen, experimentieren, Natur beobachten,....

 

c) Sukzession beobachten         : Naturprozesse beobachten, Wildnisbereich beobachten, Lebensräume sehen

 

d) Qualipass-Angebote für d. Jugend  : praktische Arbeiten durchführen, Schnittkurs, Weidenzäune, ..........

 

e) Treffs, Infos, Feste+ Feiern  : Kräuterprodukte anbieten, Führungen, Gartenideen zeigen, Grillen, ...

  

3. Leitlinien:

     -          Garten erleben, erarbeiten, verändern, beobachten, ....

-          kein geschniegelter Garten/ Wildnis gehört dazu

-          Vielseitigkeit beachten (Natur/ Kultur/ Kunst)

-          so wenig Arbeit wie möglich

-          für möglichst viele Gruppierungen öffnen / Integration, Kooperation und Identifikation)

-          Dokumentation des „Geschehens“

-          Naturmaterialien verwenden: kein Beton, keine Pflastersteine etc- stattdessen: Holz, Ton, Steine,...

-          Anregungen, Spaß und Freude vermitteln

-          langfristige Umsetzung, kleine Veränderungen

-          Naturgarten-Image erhalten, kein Mustergarten

 

 

 

 

 

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