Juniorranger - Ausbildung 2011 und Fortbildung 2011

 

Auch im Jahr 2011 (das Ausbildungs- und Fortbildungsjahr 2011 begann synchron zum Schuljahr 2010 / 2011) boten wir eine Ausbildung für unsere neuen Juniorranger 2011, eine Fortbildung für unsere Juniorranger 2010 sowie eine Exklusiv-Ausbildung für die Juniorranger 2008/2009 an. Die Berichte veröffentlichten wir auf dieser Seite:

 

Fotos und Berichte zu den untenstehenden Veranstaltungen folgen ggf. noch nach Vorliegen.

 

 

Ausbildung 2011:

 

1. Termin: 23. Februar 2011 - Nistkastenkontrolle mit Maria Striegel und Werner Löw.

 

2. Termin: 19. März 2011 - Heimische Amphibien mit Werner Löw.

 

3. Termin: 4. April 2011 - Frühlingsboten-Exkursion mit Maria Striegel.

 

4. Termin: 14. Mai 2011 - Vogelführung an den Zielfinger Baggerseen mit Peter Danner.

 

5. Termin: 28. Mai 2011 - Einblicke ins Bienenleben mit Doris Danner.

 

6. Termin: 6. Juni 2011 - Froschregen-Beobachtungen mit Werner Löw.

 

7. Termin: 4. Juli 2011 - Leben in der Blumenwiese mit Werner Löw.

 

8. Termin: 11. Juli 2011 - Mit dem Ranger unterwegs mit Markus Ellinger.

 

 

 

Fortbildung 2011 für unsere Juniorranger 2010:

 

1. Termin: 27.November 2010 - Wintergäste an den Zielfinger Baggerseen mit Peter Danner.

 

 

2. Termin: 28. Januar 2011 - Tiere im Winter mit M. Ellinger.

 

 

3. Termin: 23. Februar 2011 - Vogel des Jahres: Gartenrotschwanz mit Werner Gottwald.

 

 

4. Termin: 16. März 2011 - Bäume und Sträucher erkennen mit Herrn Ellinger, Naturschutzzentrum Obere Donau.

 

 

5. Termin: 8. April 2011 - Wildbienenfahndung ober- und unterirdisch mit Herrn Herrmann, Konstanz.

 

 

6. Termin: 11. Mai 2011 - Donau-Renaturierung Binzwangen mit Herrn Pfender.

 

 

7. Termin: 8. Juni 2011 - Waldleben mit Frau Benz-Wannenmacher, Realschule Mengen.

 

 

8. Termin: 9. Juli 2011 - Wassertieren auf der Spur mit Frau Hartmann.

 

 

 

 

Exklusiv-Fortbildung 2011 für unsere Juniorranger 2008 / 2009:

 

1. Termin: 30. Oktober 2010 und 4. November 2010 - Biber-Artenschutz-Projekt. Besprechung in unseren Räumlichkeiten in der Walke in Mengen mit Anne Pfundstein und A. Hoffmann.

 

 

2. Termin: 13. November 2010 - Biber Artenschutz-Maßnahme mit Hr. Grom, Biberbeauftragter RP / Durchführung von Pflegemaßnahmen am Uigendorfer Weiher

 

Die Juniorranger machen Bekanntschaft mit dem Biber

Mengen(sah): Der Biber, in der näheren Umgebung eher unbeliebt, fördert den Artenreichtum wie kein anderer. Deshalb ist er für die Natur so wertvoll. In ihren neuen Räumen an der Walke erfuhren die Juniorranger von Mengen etwas über Artenschutz und was man tun kann, damit der Biber in unserer Gegend weitgehend ungestört leben kann.

Auf die Suche nach dem Biber machten sich die Juniorranger von Mengen mit der Jugendleiterin Anne Pfundstein vom NABU (Naturschutzbund). Hilfe bekamen sie von Alexander Hoffmann, einem Mitarbeiter des Projektes „Jugend- Aktionsprogramm Artenschutz“ der NAJU (Naturschutzjugend) und dem Bibermanager des Regierungspräsidiums Tübingen, Franz Spannenkrebs. Im Mengener Stadtteil Walke haben sich die Juniorranger nach viel Arbeit und mit kräftiger Unterstützung des NABU  häuslich eingerichtet. In den frisch renovierten Räumen wurden die Juniorranger zunächst von Herr Spannenkrebs mit dem Biber vertraut gemacht. Dabei erfuhren sie, dass der Biber aufgrund seines Fleisches und Fells, seiner Zähne und Drüsen lange Zeit gejagt wurde, bis er fast komplett ausgerottet war. Seit den 60er Jahren erobert sich der Biber zunehmend wieder seinen ursprünglichen Lebensraum an den Gewässern Baden-Württembergs entlang. Das ist wichtig für die Natur, denn dort spielt der Biber nämlich eine wichtige Rolle: Er trägt zur Artenvielfalt bei wie kein anderes Tier. Durch sein Umbauen der Gewässer entstehen unterschiedliche Strömungsverhältnisse, was für die Vielfalt der Wassertiere enorm wichtig ist. Daraus folgen eine bessere Wassergüte und somit auch eine größere Reinigungskraft des Gewässers. Außerdem leistet der Biber durch seine Arbeit ganz nebenbei eine kostenlose Renaturierung: er sorgt dafür, dass gerade Kanäle wieder Pufferzonen erhalten, die Hochwasser vorbeugen.  

Der Biber genießt deshalb zu Recht den höchsten Schutzgrad nach EU- Richtlinien, den nur sehr wenige Tierarten beanspruchen. Dass er trotz seiner unschätzbaren Leistung für die Natur in der Allgemeinheit eher unbeliebt ist, liegt an den Nebenwirkungen seiner Arbeit: So können wassernahe Straßen beispielsweise vom Biber untergraben werden und einstürzen, Bäume im Garten gefällt oder Drainagen durch den Biberdamm überschwemmt werden. Dass dies zu einem Ärgernis für die Bevölkerung wird, muss nicht sein. Bei solchen Problemen kann der Biberbeauftragte der Umgebung einen Kompromiss finden. Bäume, die dem Biber zu Opfer fallen könnten, können zum Beispiel eingezäunt oder mit einem Mittel bestrichen werden, das den Biber am Nagen hindert. Böschungen in Straßennähe können mit einem Gitter, das in die Erde eingelassen wird, gesichert werden und Biberdämme unbemerkt abgesenkt werden, sodass Überschwemmungen verhindert werden. Obwohl die Juniorranger bei ihrer Exkursion an der Ablach keinen Biber zu sehen bekamen, wissen sie jetzt doch eine Menge über das sympathische Nagetier. Mit diesem Wissen wollen die Juniorranger dafür sorgen, dass der Biber wieder eine Chance in der Region bekommt, denn, um es mit den Worten von Bibermanager Spannenkrebs zu sagen: „Was man kennt, das will man auch schützen“.              

Autorin: Sarah Müller.

 

SZ v. 13.11.2010, SZ v. 17.11.10.

 

 

3. Termin: 8. Januar 2011 - Vogelfrühstück am Futterhaus mit Stefanie und Thomas Haug.

 

 

4. Termin: 28. Januar 2011 - Filzen mit A. Nalig im Haus der Natur in Beuron.

 

 

5. Termin: 25. Februar 2011 - Renaturierung der Donau in Blochingen mit Dr. Klepser, Regierungspräsidium Tübingen.

 

SZ v. 12.03.2011

 

6. Termin: 23. März 2011 - Naturdenkmäler und Schutzgebiete im Blochinger Sandwinkel mit Herrn Zimmerer, Landratsamt Sigmaringen.

 

 

7. Termin: 13. Mai 2011 - Wildkräuter in der Küche verwenden mit Anne Pfundstein.

 

 

8. Termin: 4. Juni 2011 - Landwirtschaftliche Anbaumethoden im Vergleich mit Herrn Haug im Hof Stadler, Sentenhart.

 

 

 

 

 

Am 29. Mai 2011 von 11 bis 17 Uhr fand die Einweihung unserer Räumlichkeiten in der Walke statt.

Einladung mit Programm

 

Einweihungsfest in idyllischer Umgebung

 

Mengen(sah): Am Sonntag,  den 29. Mai ist es soweit: Das Einweihungsfest der NABU-Vereinsräume im Niederbol 101 findet statt!

Fast ein ganzes Jahr Renovierung haben sich gelohnt: Die Räume sind einladend und freundlich geworden und endlich bereit, auch Besucher zu empfangen.

Diese sind herzlich eingeladen, sich von 11:00 bis 17:00 Uhr selbst einen Eindruck von der Umgestaltung zu machen und einen abwechslungsreichen und netten Tag in der Natur zu erleben.

Im Mengener Stadtteil Walke hat sich der NABU dank der Unterstützung durch die Stadt Mengen einen neuen Standpunkt geschaffen. Nicht nur als Lager für Krötenzäune, Nistkästen, Arbeitsmaterial und dergleichen zu Vereinszwecken sollen die neuen Räume dienen: den Jugendlichen der NABU- Gruppe Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach werden sie ein Treffpunkt zum Austauschen, zu Aktionen und zu Aus- und Fortbildungen ermöglicht.

Nach der ausgiebigen und zeitaufwändigen Renovierung können die Juniorranger jetzt die Früchte ihrer Arbeit ernten. Fotos zeigen den Besuchern, was sich im Laufe der Zeit an den Räumen verändert hat. Die Räume können natürlich besichtigt werden.

Außerdem werden die Juniorranger ihre bisherigen Aus- und Fortbildungen, sowie ihre praktischen Einsätze für den Naturschutz auf Bilderwänden und in Fotobüchern präsentieren.

Das Wasserkraftwerk der Stadt Mengen im T- 13 gleich nebenan wird außerdem seine Türen öffnen und Führungen für Interessierte anbieten.

In der idyllischen Umgebung bietet es sich natürlich an, Führungen zur nahegelegenen Biberburg zu machen. Nur wenige kennen diesen Ort und den Mündungsbereich der Ablach in die Donau, der vom letzten Hochwasser massiv umgestaltet wurde. Diese Führung wird Werner Löw anbieten.

Eine interessante Vogelführung durch die natürliche, idyllische Umgebung in den Blumenwiesen wird Werner Gottwald geben.

Die Möglichkeit zum Parken direkt am T13 ist leider nur begrenzt vorhanden, deshalb bittet der NABU darum, die Zufahrt nicht durch die Walke, sondern möglichst von der Blochinger Straße her zu benutzen und vor den Absperrungen zu parken. Für Radfahrer bietet das Fest die optimale Gelegenheit zu einer kleinen Radtour direkt bis zum E-Werk:

Wer nach der Anreise Appetit bekommen hat, kann sich mit heißen Würstchen stärken. Für Grillfans gibt es die Möglichkeit, Steaks und anderes Grillgut zu grillen.

Bei ihrer Alpenexkursion haben die Juniorranger viel über Kräuter gelernt und leckere Kräuterrezepte mitgebracht. Wer Lust auf ein Brot mit Kräuteraufstrich, Holunderblüten- oder Kräuterlimonade hat oder sich unter der Anleitung der Juniorranger selbst ein „Klatschbrot“ machen will, ist am Kräuterstand herzlich willkommen.

Für die Kinder haben sich die Juniorranger tolle Spiele rund um die Natur ausgedacht.

Einem netten Sonntagsausflug in die Natur steht also nichts mehr im Wege!

Sie sind herzlich eingeladen!

 

 

Die Juniorranger ziehen ein

Mengen(sah):  Mit einem großen Einweihungsfest feiern die Jugendlichen und Erwachsenen der NABU- Gruppe Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach ihren Einzug in die Räume in der Walke, Niederbol 101. Dazu laden sie alle Interessierten herzlich ein.

Die Räume hat die Stadt dem NABU überlassen, nachdem ihm die Lagerräume in der Hauptstraße nicht mehr zur Verfügung standen. Da der NABU zur gleichen Zeit nach Räumen zur Aus- und Fortbildung der Juniorranger suchte, bezogen auch die Jugendlichen bald die neuen Räumlichkeiten. Zuerst musste natürlich renoviert werden. Damit haben die Jungen und Mädchen unter der Leitung von Anne Pfundstein und Werner Löw bereits im vergangenen Jahr begonnen. Die Arbeit hat ihnen viel Spaß gemacht, auch wenn sie sich mitunter relativ schwierig gestaltete. Es musste viel geputzt und gestrichen werden, unter anderem auch die Fensterläden und die Tür, die nun in einem tiefen Blauton wie neu aussehen. Inzwischen sind die Räume so weit hergerichtet, dass die Jugendgruppe sich dort treffen kann.

Die ersten Juniorranger wurden 2008 von NABU-Mitgliedern und anderen „Natur-Experten“, die sich freiwillig dazu bereit erklärt haben, ausgebildet und blieben dem NABU seitdem treu.  Es folgten weitere Aktionen und Fortbildungen (die SZ berichtete) mit Jugendlichen aus Mengener Schulen und ihren Lehrkräften.

Die Räume in der Walke werden von der Jugendgruppe nicht nur für Besprechungen, sondern auch für solche Fortbildungen genutzt.

Zur Einweihung wird herzlich eingeladen. Es soll ein buntes, abwechslungsreiches Programm geben, bei dem Erwachsene und Kinder einen schönen Tag verbringen können. Das Fest soll am 29. Mai von 11:00 bis 17:00 stattfinden. Vorgesehen sind Bewirtung mit Kaffee und Kuchen sowie mit gegrillten Würstchen und anderem (gerne auch selbst mitgebrachtem) Grillgut. Außerdem wird es Spiele für die Kinder geben, die die Juniorranger organisieren und leiten. Werner Löw und Werner Gottwald werden Führungen anbieten, einmal zur nahe gelegenen Ablach und der dortigen Biberburg, sowie durch die Blumenwiesen und außerdem zu einer Vogelführung. Die Stadt Mengen wird die Räume des E-Werks für Interessierte öffnen und ebenfalls Führungen anbieten.

Die Renovierung der Räumlichkeiten wird von den Juniorrangern vorgestellt.

Zudem wird man leckere eigens hergestellte Kräuterprodukte probieren und erstehen können.

Ein spannendes Programm bietet der NABU und seine Jugendgruppe an. Zu einem gelungenen Tag in der Natur kann auch eine nette Radtour zum Fest beitragen. Für Platz zum Abstellen der Fahrräder ist auf jeden Fall gesorgt!             

 

 

SZ v. 06.05.2011 und SN v. 05.05.2011

 

Einweihungsfest unserer Jugend- und Lagerräume in der Walke, Niederbol 101 in Mengen.

(Vorbericht)

 

Fast ein ganzes Jahr Renovierung hatten sich gelohnt: Die Räume waren einladend und freundlich geworden und endlich bereit, auch Besucher zu empfangen.

Diese waren herzlich eingeladen, sich von 11:00 bis 17:00 Uhr selbst einen Eindruck von der Umgestaltung zu machen und einen abwechslungsreichen und netten Tag in der Natur zu erleben.

Im Mengener Stadtteil Walke hatte sich der NABU dank der Unterstützung durch die Stadt Mengen einen neuen Standpunkt geschaffen. Nicht nur als Lager für Krötenzäune, Nistkästen, Arbeitsmaterial und dergleichen zu Vereinszwecken (nachdem die Lagerräume in der Hauptstraße 119 nicht mehr zur Verfügung standen) sollten die neuen Räume dienen: Den Jugendlichen der NABU- Gruppe Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach wurde so ein Treffpunkt zum Austauschen, zu Aktionen und zu Aus- und Fortbildungen ermöglicht.

Nach der ausgiebigen und zeitaufwändigen Renovierung konnten die Juniorranger jetzt die Früchte ihrer Arbeit ernten. Fotos zeigten den Besuchern, was sich im Laufe der Zeit an den Räumen verändert hat. Die Räume konnten natürlich besichtigt werden. Außerdem präsentierten die Juniorranger ihre bisherigen Aus- und Fortbildungen, sowie ihre praktischen Einsätze für den Naturschutz auf Bilderwänden und in Fotobüchern.

Das Wasserkraftwerk der Stadt Mengen im T- 13 gleich nebenan öffnete außerdem seine Türen öffnen und bot Führungen für Interessierte an.

In der idyllischen Umgebung bot es sich natürlich an, Führungen zur nahegelegenen Biberburg zu machen. Nur wenige kannten diesen Ort und den Mündungsbereich der Ablach in die Donau, der vom letzten Hochwasser massiv umgestaltet wurde. Diese Führung hat Werner Löw angeboten.

Die Möglichkeit zum Parken direkt am T13 war leider nur begrenzt vorhanden, deshalb bat der NABU darum, die Zufahrt nicht durch die Walke, sondern möglichst von der Blochinger Straße her zu benutzen und vor den Absperrungen zu parken. Für Radfahrer bot das Fest die optimale Gelegenheit zu einer kleinen Radtour direkt bis zum E-Werk:

Wer nach der Anreise Appetit bekommen hatte, konnte sich mit heißen Würstchen stärken. Für Grillfans gab es die Möglichkeit, Steaks und anderes Grillgut zu grillen.

Bei ihrer Alpenexkursion hatten die Juniorranger viel über Kräuter gelernt und leckere Kräuterrezepte mitgebracht. Wer Lust auf ein Brot mit Kräuteraufstrich, Holunderblüten- oder Kräuterlimonade hatte oder sich unter der Anleitung der Juniorranger selbst ein „Klatschbrot“ machen wollte, war am Kräuterstand herzlich willkommen.

Für die Kinder hatten sich die Juniorranger tolle Spiele rund um die Natur ausgedacht. Einem netten Sonntagsausflug in die Natur stand also nichts mehr im Wege!

SZ v. 06.05.2011, SN v. 05.05.2011, Einladung mit Programm; SN v. 26.05.2011; SZ v. 28.05.2011.

 

Frisch gebackene NABU- Jugendgruppe weihte ihre neuen Räume ein

(Nachbericht)

 

 

Mengen(sah): Das schöne Wetter passte perfekt zum Anlass: Die Juniorranger der NABU-Gruppe Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach strahlten an ihrem großen Tag mit der Sonne um die Wette. Denn sie konnten nicht nur mit den Gästen die Einweihung ihrer neuen Räume feiern, sondern auch die Gründung als Jugendgruppe bekannt geben.

 

 

Kräuter schnippeln

Kräuterrezepte ganz frisch

Vorbereitung fürs Kräuterbrot (Klatschbrot)

Letzte Vorbereitungen

 

 

 

 

Beim Empfang gab es zur Begrüßung durch Werner Gottwald - einem der 4 NABU-Vorstandssprecher - Sekt ,wahlweise mit Holunderblütensirup, und Brote mit leckerem Kräuterdip oder mit Kräutern belegt. Herr Gottwald betonte, nachdem er mehrere Arbeitsbereiche der NABU-Gruppe aufgezählt hatte, wie wichtig es sei, genügend Helfer/innen und aktive Mitglieder zu haben. Der NABU habe die Initiative ergriffen und Jugendliche durch die Juniorranger- Ausbildung dazu motiviert, etwas für die Natur zu tun. Dass sich daraus eine eigene Jugendgruppe entwickeln würde, hatte bei Beginn der Ausbildungen 2008 noch niemand gedacht. Gottwald betonte, die Jugendgruppe und ihre Arbeit seien sehr wichtig für den NABU.

 

 

 

Nachdem die Gäste, unter ihnen auch die NABU- Vorstände von Sigmaringen (Herr Bauernfeind)und Bad Saulgau (Herr Moll, begrüßt worden waren, wandte sich auch die Jugendsprecherin der NABU-Gruppe, Anne Pfundstein, an die Gäste. Unter ihrer Leitung hatten es die Juniorranger geschafft, aus den kaum bewohnbaren Räumlichkeiten im Niederbol 101 innerhalb eines knappen Jahres freundliche, lichte Räume zu machen.

Dort werden sich die Juniorranger in Zukunft treffen können, um Besprechungen abzuhalten und Aus- und Fortbildungen durchzuführen.

Auch die Juniorranger, vertreten durch Julia Speh und Lisa Eberhard, meldeten sich zu Wort und bedankten sich für das Kommen der Gäste. Die Jugendlichen waren sich einig, dass der NABU ihnen mit der Gründung einer Jugendgruppe eine tolle Chance gebe, denn nicht nur das Lernen über die Natur und praktische Naturschutzarbeit begeistere die Jugendlichen. Wichtig sei auch die Zusammenarbeit in der Gruppe, denn sie bestehe sowohl aus Haupt- und Realschülern als auch aus Gymnasiasten. Lisa Eberhard sprach für alle Juniorranger, als sie sich beim NABU und insbesondere bei Frau Pfundstein für diese großartige Chance bedankte.

Im Anschluss an die mitreißende Rede überraschte Frau Pfundstein die Juniorranger mit einer Bekanntmachung. Was für die Jugendlichen längst feststand, wurde jetzt offiziell: die Juniorranger sind nun eine Jugendgruppe. Die NAJU hatte den Jugendlichen eine entsprechende Urkunde ausgestellt. Die Juniorranger freuten sich und meinten, das Gefühl, eine Jugendgruppe zu sein, habe sich durch die Jahre des Zusammenarbeitens und des gemeinsamen Engagements bereits eingestellt. Dass es jetzt offiziell würde, sei eine weitere positive Bestätigung.

 

 

Auch Emil Magino, Stadtrat von Mengen und Mitglied des Ortschaftsrats Ennetach, lobte als Stellvertreter des Mengener Bürgermeisters Stefan Bubeck die Arbeit der Jugendlichen, die diesen schon bei der Hauptversammlung sehr beeindruckt habe. Sie können nun die Räumlichkeiten im Niederbol 101 für ihre Aus-und Fortbildungen nutzen.

 

 

 

 

Frau Pfundstein dankte ganz besonders allen, die das Projekt „Juniorranger“ begleitet und unterstützt hatten, allen voran dem Naturschutzzentrum Obere Donau in Beuron   und den Mengener Schulen für ihre Kooperation, sowie den zumeist ehrenamtlichen Anbietern der verschiedensten Naturthemen. Die Überlassung der Räume durch die Stadt für die Jugendarbeit des NABU sei für sie und die Jugendlichen wie ein Geschenk

Markus Ellinger, der Ranger vom Naturschutzzentrum, brachte Grüße und Glückwünsche aus Beuron und sorgte für eine weitere Überraschung, als er Sarah Müller mit Urkunde und Abzeichen zur Juniorrangerin ernannte für die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen und ihre Pressearbeit darüber.

Das Einweihungsfest wurde anschließend eröffnet. Mit Kaffee und Kuchen, leckeren Kräuterprodukten, Würstchen und Grillgut wurden die Gäste gemeinsam von den Juniorrangern und den Erwachsenen der NABU-Gruppe anschließend bewirtet.

Bei herrlichem Sonnenschein saßen viele im Schatten der Obstbäume und genossen den Tag in der Natur und neue Kontakte zu Naturkennern und –liebhabern wurden geknüpft. Ehemalige Anbieter von Naturthemen für die Jugendlichen fanden sich ein und feierten begeistert mit.

In den neuen Räumen herrschte ein Kommen und Gehen und die Juniorranger ernteten viel Lob für die Renovierung und die interessante Ausstellung, in der sie ihre bisherige Entwicklung dokumentiert hatten.

Eine interessante Führung durch die Blumenwiesen, die in voller Blüte standen, bis zur Biberburg und zum wilden Mündungsbereich des Ablachkanals in die Donau boten Werner Löw und Werner Gottwald an.

Das Wasserkraftwerk T- 13 der Stadt Mengen stellte Herr Schwarz den interessierten Gästen vor.

Insgesamt war es ein sehr gelungener Tag bei tollem Wetter und viel Spaß. Auch die Juniorranger konnten nach der langen Organisationsphase und den Vorbereitungen das Einweihungsfest ausgiebig genießen.

Zuhause: NABU-Jugend weiht Räume ein (SZ v. 08.06.2011) mit Nachgefragt ... bei Anne Pfundstein.

 

 

Im August 2011 erhielt die Ablach mehr Eigendynamik dank tatkräftiger Unterstützung der Juniorranger (SZ v. 22.08.2011a, SZ v. 22.08.2011b).

 

 

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