Jahr 2015 

NABU M. Hamblin

 

Der Habicht, Vogel des Jahres 2015

 

Motto für 2015: "Majas wilde Schwestern"

 

Jahreswahl

 

Jahresbericht 2015

 

April    Juli    Oktober

 

 

 

 

1. Januar

 

Wir wünschen allen unseren Mitgliedern, Freunden und Helfern / Helferinnen ein gutes und gesundes neues Jahr 2015!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Sonntag, 4. Januar 2015 trugen Julia Speh und David Schwarz mit einer gelungenen Präsentation zum Thema “Kinder- und Jugendangebote an Schulen - Best Practice-Beispiele” zum Gelingen der Naturschutztage 2015 in Radolfzell bei.

 

Dabei stellten sie die NAJU-Gruppe und deren Aktivitäten vor. Organisiert wurde der Workshop von der NAJU Baden-Württemberg.

 

 

 

 

 

 

 

 

9. Januar bis 11. Januar

 

NABU rief auf, an der „Stunde der Wintervögel“ teilzunehmen

 

Was fliegt denn da alles im Winter ans Vogelhäuschen und hält sich im Garten auf? Welche Vogelarten sind häufig zu sehen und welche selten?

 

Der NABU rief dazu auf, an der Stunde der Wintervögel teilzunehmen. Dabei konnte jeder eine Stunde lang bequem von seinem Balkon oder Garten aus Kleiber, Spatzen und Buntspechte und Co. zählen und dem NABU melden. Auch in Grünanlagen konnten Vögel gut beobachtet werden.

 

Man suchte sich einen Platz, von wo aus die Vögel gut zu beobachten sind und notierte dann von jeder Art die höchste Anzahl der Vögel, die man im Laufe einer Stunde gleichzeitig sehen konnte. Damit wurden Doppelzählungen vermieden.

 

Foto: NABU, Frank Hecker

 

Die Beobachtungen konnten per Telefon kostenlos unter 0800-1157115 am 10. und 11. Januar 2015 jeweils von 10 - 18 Uhr oder per Post und Teilnahmecoupon bis 14. Januar 2015 eingesendet werden. Unter www.stundederwintervoegel.de oder mit dem reich bebilderten, kostenlosen NABU-Vogelführer per Smartphone und iPod konnte man die Beobachtungen auch online melden. Download unter http://www.nabu.de/vogelfuehrer. Online-Teilnahmeschluss war der 16. Januar 2015. Unter den Teilnehmern wurden Preise wie Bücher, Einkaufsgutscheine und Klingeltöne verlost. Die Mitmach-Faltblätter lagen in den Rathäusern, Banken und Geschäften von Mengen und Umgebung auf. Weitere Infos unter www.stundederwintervoegel.de.

 

„Bei der Stunde der Wintervögel geht es um unsere häufig verbreiteten Vogelarten. Wo und wie häufig kommen diese vor und wie wirkt sich möglicherweise der Klimawandel auf die Tiere aus. Darüber erhoffen wir uns Informationen“, sagte Werner Löw vom NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach. Denn je präziser der NABU darüber Bescheid wisse, desto besser könne sich der Verband für den Schutz der Tiere einsetzen.

 

Neben den bekannten Vogelarten, die sich bei uns im Winter aufhalten, konnten die Teilnehmer unter Umständen auch Vögel beobachten, die aus dem noch kälteren Norden und aus Osten nach Mitteleuropa ziehen, um hier zu überwintern. Kommt es in den noch kälteren Gebieten zudem zu Nahrungsmangel, sind in manchen Wintern Invasionen von Seidenschwänzen, Erlenzeisigen oder Bergfinken zu beobachten. Rückfragen waren an Werner Löw 07572 767439 möglich.

 

Anleitung zur Teilnahme steht auf den öffentlich ausgelegten oder unter folgendem Link erhältlichen Faltblättern.  http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundederwintervoegel/aktion/13255.html  zur Aktion. Weitere Info erhielten Sie auch hier: http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundederwintervoegel/

SZ v. 07.01.2015; SN v. 08.01.2015 Teil 1, SN v. 08.01.2015 Teil 2, SZ v. 10.01.2015 Teil 1 (Bild), SZ v. 10.01.2015 Teil 2 (weiteres Bild und Text).

 

 

 

 

 

10. Januar

 

Kinder spürten Meisen und Sperlinge auf - Vorschüler aus Ennetach beteiligten sich an der "Stunde der Wintervögel" des NABU.

 

SZ v. 10.01.2015 Teil 1 (Bild), SZ v. 10.01.2015 Teil 2 (weiteres Bild und Text).

 

 

 

 

13. Januar

Alte Handys in die Sammelboxen

Mit der Vergütung für alte Handys finanzieren die Deutsche Umwelthilfe und  der NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach Naturschutzprojekte.

Zu Weihnachten standen häufig  neue Handys auf dem Wunschzettel. Wohin dann mit den alten oder defekten Handys? Sie haben nur noch einen Wert, wenn man sie recycelt.

Im Foyer der Rathäuser in Mengener und Ostrach, bei Buck-Euronics XXL in Mengen und Elektro-Buck Bad-Saulgau stehen die leuchtend roten Sammelboxen für ausgediente Handys. Alle Typen und Fabrikate können da eingeworfen werden. Der NABU holt sie, einschließlich Ladegeräte, dort ab und führt sie dem Recycling zu. Dafür bekommt er je Handy 1,5,- Euro vergütet. Handys enthalten wertvolle Rohstoffe. Ihre Wiederverwertung dient in dreifacher Hinsicht der Umwelt. Es wird Müll vermieden. Wertvolle Rohstoffe werden geschont. Mit der Vergütung werden Naturschutzmaßnahmen finanziert. Die Geräte also nicht in einer Schublade liegen lassen oder in den Müll werfen.

 

 

 

16. Januar

 

Erste Ausschusssitzung im Jahr 2015 im Gasthof Sonne in Hohentengen. Auf der Tagesordnung standen folgende Themen, welche wir besprachen: Berichte, Jahresprogramm 2015, neue Juniorranger-Ausbildung und Vorstellung / Abstimmung des Programms, Verschiedenes mit Pflege des Ennetacher Bergs und Termine / nächste Sitzung.

 

 

 

 

17. Januar

 

Weitere Pressemitteilung: Alte Handys gehören in die NABU Sammelboxen

  

Mengen. „ Alte, nicht mehr genutzte Handys gehören in die NABU-Sammelboxen“ erklärt Werner Löw vom NABU. „Mit der Vergütung für alte Handys finanzieren die Deutsche Umwelthilfe und  der NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach Naturschutzprojekte“.

 

Foto: NABU Mengen.

 

Zu Weihnachten standen häufig  neue Handys auf dem Wunschzettel. Wohin jedoch mit den alten oder defekten Handys? Sie haben nur noch einen Wert wenn man sie recycelt.

Im Foyer der Rathäuser in Mengen und Ostrach, bei Buck-Euronics XXL in Mengen und Elektro-Buck Bad-Saulgau stehen die leuchtend roten Sammelboxen für ausgediente Handys. Alle Typen und Fabrikate können da eingeworfen werden. Der NABU holt sie, einschließlich Ladegeräte, dort ab und führt sie dem Recycling zu. Dafür werden je Handy 1,50 € vergütet. Handys enthalten wertvolle Rohstoffe. Ihre Wiederverwertung dient in dreifacher Hinsicht der Umwelt. Es wird Müll vermieden. Wertvolle Rohstoffe werden geschont. Mit der Vergütung werden Naturschutzmaßnahmen finanziert. Die Geräte also nicht in einer Schublade liegen lassen oder gar in den Müll werfen.

Armin Lenk, NABU Mengen-Hohentengen-Scheer-Ostrach

Telefon: 07585/3541 oder mobil: 0176/381 390 26

Telefax: 07585/3560

armin.lenk@freenet.de

SZ v. 19.01.2015

 

 

19. Januar

 

Pressemitteilung:

 

NABU bildet wieder Juniorranger aus

 

Mengen: An insgesamt 8 Terminen bildet der NABU Mengen 2015 wieder interessierte Jugendliche ab Jahren 11 Jahren in Kooperation mit dem Naturschutzzentrum Obere Donau Beuron zu Juniorrangern aus.

Das Kennenlernen von verschiedenen Landschaftstypen mit ihren speziellen Tier- und Pflanzenarten steht an den jeweils 2-stündigen Terminen von Januar bis Juli, meist Samstagvormittag von 9.00-11.00Uhr, im Mittelpunkt. Die Ausbildung ist kostenlos; jeder kann mitmachen! Die Verleihung der Urkunden und des Juniorranger-Abzeichens erfolgt wieder durch den Naturpark-Ranger, Markus Ellinger.

 

Foto: NABU Mengen

Flyer zu den Ausbildungsthemen und Terminen liegen ab Mitte Januar in den Rathäusern in Mengen u. Umgebung aus oder können hier auf unserer NABU-Homepage unter "Juniorranger" eingesehen werden.

Es sind noch ein paar Plätze frei! Wir freuen uns auf Euch!

Kontakte und Anmeldung unter 07576/ 7040 oder 07572/ 767439

NABU Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach

SN v. 22.01.2015

 

 

22. Januar

Ehrenamtliche Schutzgebietsbetreuer/innen gesucht.

Foto: NABU

Der Natur auf der Spur sein, Schutzmaßnahmen veranlassen, Führungen machen und mit der Naturschutzbehörde zusammenarbeiten. Allen Mitbürger, denen die Natur wichtig ist, bietet sich als  ehrenamtlicher Schutzgebietsbetreuer oder Betreuerin eine schöne und interessante Aufgabe.

Der NABU bietet von April bis Juni an drei Wochenenden Ausbildungsseminare zum Schutzgebietsbetreuer oder Betreuerin an. Die dann Ausgebildeten können selber bestimmen wo sie tätig werden möchten. Näheres ist zu erfahren unter 07572 767439 werner.loew@freenet.de oder 0711 966 72 30 oder Anette.Correia@nabu-bw.de  Anmeldeschluss ist 31.01 2015.

SZ v. 26.01.2015

 

 

 

 

 

7. Februar

 

Werner Löw, Angelika Krause, Joachim Steinborn und Philip Steinborn besuchten die Infoveranstaltung zur Landeskartierung 2014/2015 der LUB im Rosensteinmuseum in Stuttgart.

 

 

 

 

14. Februar

 

Werner Löw, Gerhard Schmid und 4 Asylbewerber haben zusammen den Ennetacher Berg sehr zurückhaltend entbuscht. Die jugen Leute waren sehr aufmerksam und fleißig. Gleichzeitig wurde das Reisig für das Ersatz-Storchennest auf dem Dach der Ennetacher Kirche zurechtgeschnitten. 

 

 

 

19. Februar

 

Die Feuerwehr war mit dem Drehleiter-Fahrzeug vor Ort an der Ennetacher Kirche, um die Erreichbarkeit des Storchenests auszuprobieren. Es klappte alles und wir waren gerüstet.

 

 

 

20. Februar

 

Weitere Ausschusssitzung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach. Neben Berichten zu zurückliegenden Aktivitäten und Vorgängen unterhielten wir uns unter anderem über den Stand des geplanten Ersatzlaichgewässers bei Rulfingen, über Infos zur NABU-Versicherung, über die NABU-Geschäftsstelle und über den Ablauf unserer bevorstehenden Hauptversammlung.

 

 

 

21. Februar

 

Martin Orlik erstellte den NAJU-Button auf unserer Homepage.

 

 

 

21. Februar

 

Philip, Johannes und Alex banden bei Werner Löw den Nistkranz für das Ersatz-Storchennest.

 

 

 

26. Februar / 27. Februar

 

 

Mit der Hebebühne wird das Ersatznest für den Weißstorch auf dem Kirchendach angebracht (Text und Bild: Schwäbische Zeitung v. 26.02.2015).

Ennetach - Von unten sieht es aus, als würde die Hebebühne ein überdimensionales Lenkrad auf das Dach der Kirche St. Cornelius und Cyprian Ennetach setzen wollen. Die Konstruktion - eine runde Scheibe auf einem langen Stiel - soll aber ein Ersatz für das bestehende Storchennest sein. Ein wenig über dem Dachfirstniveau und deshalb für Störche gut ansteuerbar. Fest im Dachstuhl verankert und deshalb sicher. Ein paar Meter vom alten Nest entfernt und deshalb kein Verursacher mehr von verdreckten Fassaden. Rund 7000 Euro kostet den NABU die Plattform samt Installation. Ein wenig klingt die Geschichte, als hätte sie sich jemand extra zur Fasnet ausgedacht: 90 Jahre lang hat sich kein Storchenpaar mehr auf dem Dach der Ennetacher Kirche ein Nest gebaut. Vollkommen unattraktiv schien der Ort für die Tiere. Bis mit der Renovierung der Kirche begonnen worden war. Da ließen sich zwei Störche auf dem Kirchendach nieder. Aber natürlich nicht irgendwo: Sie suchten sich genau die Eckkante des Dachs aus, bogen den Blitzableiter um und bauten ihr Nest direkt über dem Kircheneingang.„Das hatte zur Folge, dass die Fassade verschmutzt wurde und die Menschen immer Angst hatten, ihnen würde etwas auf den Kopf fallen, wenn sie die Kirche betreten wollen“, sagt Horst Reinauer. Er ist als Ortschafts- und Kirchengemeinderat mit dem Projekt Storchennest befasst. Das Nest einfach zu entfernen stand außer Frage. „Das steht doch unter Naturschutz“, betont Werner Löw vom NABU. Erlaubt sei allerdings, den Störchen ein Ersatznest oder eine so genannte Nisthilfe anzubieten. „Wenn die angebracht ist, darf auch das ursprüngliche Nest heruntergeholt werden“, so Löw. Er hat die Plattform in Auftrag gegeben, die Juniorranger des NABU ein Nest aus trockenen Ästen gefertigt, dass nun auf die Konstruktion gebunden wird. Mitarbeiter der Zimmerei Pius Luib bringen sie gemeinsam mit den Angestellten einer Hebebühnenfirma aus Hoßkirch an. „Die Plattform wird im Dachstuhl in den Balken verschraubt“, erklärt Löw. Da sich die Firma Luib schon um die Sanierungsarbeiten gekümmert hat, kennen sich die Arbeiter bestens aus und es läuft alles glatt. „Zum Glück ist es relativ windstill“, freut sich Reinauer. Seine Frau Elke dokumentiert alles mit der Kamera. Am heutigen Donnerstag nutzt die Freiwillige Feuerwehr das Kirchengelände als Übungsplatz. „Die Feuerwehrleute holen für uns kostenlos das alte Nest herunter“, sagt Reinauer. Wer das Geschehen live verfolgen will, sollte sich um 15 Uhr an der Kirche einfinden. Spannend bleibt nun, ob nun tatsächlich wieder Störche kommen. Löw ist da guter Dinge. „Es waren in dieser Woche schon zwei zum Auskundschaften da“, sagt er. Die Ennetacher würden sich vor allem über Nachwuchs freuen. Im vergangenen Jahr hat kein Storchenbaby überlebt. Textquelle: Schwäbische Zeitung v. 26.02.2015, Bericht von Jennifer Kuhlmann, Schwäbische Zeitung.

 

Großer Bericht in der Schwäbischen Zeitung vom 27.02.2015 Titel und Artikel.

 

 

 

 

So wurde das neue Ersatz-Sorchennest auf dem Dach der Ennetacher Kirche angebracht (wunderschöne Bilder von Elke Reinauer):

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. März

 

Storch hat seine Umsiedlung akzeptiert -  Weiterer Bericht in der Schwäbischen Zeitung vom 04.03.2015 zur Entfernung des alten Storchennests vom Dach der Ennetacher Kirche (SZ v. 04.03.2015).

 

 

 

 

 

 

Einsatzkräfte der Feuerwehr holen das alte Storchennest vom Dach der Kirche in Ennetach

 

 

Schon kurz nach Fertigstellung des neuen Nestes hat der Ennetacher Storch nach mehreren vorsichtigen Annäherungsversuchen am Donnerstag eine erste Besichtigung gewagt. Beruhigt, dass ihm von dort keine Gefahr droht, zog er sich in sein eigenes Nest zurück.

Als der Storch dann am Freitag ausgeflogen war, entfernte die Mengener Freiwillige Feuerwehr das alte Nest, eine spannende Aktion, die von großen und kleinen Ennetachern aufmerksam verfolgt wurde und für längere Zeit das nasskalte Wetter vergessen ließ. Anschließend wurden auch die Schneefanggitter und Wasserabflüsse auf beiden Seiten des Kirchendaches von heruntergefallenem Nistmaterial befreit. Zu guter Letzt nahm sich die Feuerwehr wohl den Scherz der Narrenpredigt von Pfarrer Einsiedler zu Herzen und spritzte das Kirchendach unterhalb des alten Nestes so kräftig ab, dass es wieder wie neu aussieht.

Nach derzeitigem Stand der Dinge hat der Storch seine „Zwangsumsiedlung“ gelassen hingenommen. Die Nabu-Gruppe Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach hat sich bereit erklärt, die Kosten dieser Aktion zu tragen. Auch wenn das Regierungspräsidium Tübingen sich beteiligen wird – in welcher Höhe, steht noch nicht fest –, werden die Verantwortlichen recht tief in die Vereinskasse greifen müssen. Deshalb würden sie sich über eine finanzielle Unterstützung von Storchenfreunden sehr freuen.

 

 

 

 

Sie können Ihre Spenden überweisen an:

NABU Mengen, IBAN: DE86 6535 1050 0000 6249 36, BIC: SOLADES1SIG, Stichwort: Storchennest oder Kirchenpflege Ennetach, IBAN: DE56 6535 1050 0000 6020 99, BIC: SOLADES1SIG, Stichwort: Storchennest oder persönlich bei Werner Löw, Nabu-Geschäftsstelle, Scheerer Str. 27, Ennetach, abgeben. Spendenquittungen werden ausgestellt.

 

Textquelle und Bild (privat): Schwäbische Zeitung vom 04.03.2015.

 

 

 

 

 

 

10. März

 

 

Hausbesitzer und Malerbetrieb erweisen sich als Schwalbenfreunde

 

 

Schwalben sind unter den Vögeln beliebte Sympathieträger wie der Weißstorch. Noch mehr als der Weißstorch, werden sie in Liedern besungen und in Gedichten beschrieben.

Während es selbstverständlich und allgemein bekannt ist, dass Storchennester nicht einfach entfernt werden dürfen oder dafür an geeigneter Stelle Ersatz geschaffen werden muss, sehen viele Menschen das bei Schwalben nicht so. „Doch Schwalbennester sind genauso geschützt“, sagt Werner Löw vom NABU. „Sie zu beseitigen ist, ganz besonders zur Brutzeit vom Mai bis Oktober, ein Straftatbestand. Durch menschliches Einwirken beseitigte Nester müssen ersetzt werden.“ Rauchschwalben bauen ihre Nester in Ställen. Mehlschwalben kleben ihre Nester immer außen unter Dachvorsprünge an die Wand.

Ein Wohnblock „Beim Holderstock“ in Mengen brauchte einen neuen Anstrich. Bei den damit verbundenen Arbeiten im Spätsommer vor zwei Jahren sind zwölf Schwalbennester abgefallen. Zum Glück waren die jungen Schwalben vermutlich schon ausgeflogen. Die Hoffnung, die Schwalben würden wieder neue Nester bauen, erfüllte sich im vergangenen Jahr nicht. „Auf den heutigen Putzen und Farben hält der von den Schwalben angetragene Mörtel nicht“, sagt Werner Löw. „Außerdem tun sich die Vögel sehr schwer, noch Pfützen mit geeignetem Schlamm zu finden.“

Weil aber Mehlschwalben zu den streng geschützten Vogelarten gehören, war der Hausbesitzer bereit, die abgefallenen Naturnester jetzt durch Kunstnester zu ersetzen. Der Malerbetrieb stellte die dafür nötige Hebebühne zur Verfügung, der NABU Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach besorgte die Schwalbennester. In Gemeinschaftsarbeit wurden die neuen Nisthilfen, gleich auch mit Kotbrettern, angebracht.

 

 

Die davon betroffenen Mieter des Hauses wurden vom NABU mit Handzetteln auf die Wohnungsnot der Schwalben und die gegebene Rechtslage hingewiesen und somit um Verständnis für die neuen Nester gebeten. Alle Beteiligten warten jetzt gespannt auf die im April und Mai aus ihren Winterquartieren in Afrika zurückkehrenden Schwalben.

 

 

Weil grundsätzlich alle Nistplätze der Vögel während der Brut und der Nestlingszeit gesetzlich geschützt sind ist es ratsam, vor anstehenden Renovierungs- oder Baumaßnahmen das betreffende Gebäude möglichst schon im zeitigen Frühjahr, also vor Beginn der allgemeinen Brutzeit, auf Nester von sogenannten Gebäudebrütern zu untersuchen und gegebenenfalls die Naturschutzbehörde beim Landratsamt zu Rate zu ziehen. Gerne stehen dafür auch die Naturschutzgruppen vor Ort beratend zur Verfügung.

 

Textquelle Werner Löw / Schwäbische Zeitung vom 10.03.2015 und Bilder (Schwäbische Zeitung jek / Werner Löw vom 10.03.2015).

 

 

SZ v. 11.03.2015.

 

 

 

 

12. März

 

 

Auszug aus unserer Teilnahme-Anmeldung beim Zwiefalter Naturfonds (Textquelle Werner Löw):

Echte Wildblumenwiesen werden in unserer Landschaft immer weniger. Sie sind sehr schön, aber auch eine wichtige Lebensgrundlage für unsere Insekten und Vögel. Viele kleine Wiesen im und um den Siedlungsbereich verteilt, können hier einen gewissen Ersatz schaffen und als Trittsteine für Wildbienen, Schmetterlinge u. A. der genetischen Verinselung entgegenwirken. Sie können auch Natur im Wohnungsumfeld erlebbar machen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, dafür das autochthone Saatgut vom Wiesentyp Salbei/Glatthaferwiesen aus unserer Landschaft zu sammeln und es den Bürgern und Gemeinden von Mengen und Umgebung gegen den Selbstkostenpreis bereitzustellen. Das Angebot wird wahrgenommen.

 

Weil die verschiedenen Pflanzenarten nicht alle zur gleichen Zeit blühen und Samen bilden, muss den ganzen Sommer über gesammelt werden. Das ist sehr zeitaufwändig. Gesammelt wird hauptsächlich in Wiesen die wir in Pflege haben oder mit Erlaubnis der Bewirtschafter. Als Nebeneffekt lernen die  Sammler, wenn sie draußen sind,  viel über die Natur, weil sie beiläufig sehr viel beobachten können.

 

Die gesammelten Samen müssen an der Sonne getrocknet und anschließend auf verschiedene Art gerieben und mehrfach gesiebt werden. Von einem kg Rohmaterial bleiben nach ungefähr 7 Stunden Zeitaufwand ca. 200g Samen übrig. Bei drei kg Samen kommen leicht 105 Std. Arbeit zusammen.

 

Die Samen „Mengener Mischung“ werden zu 25g für 10 m² in selber entworfene Tüten (Anlage) abgefüllt. 2014 waren es 100Tüten. Sie wurden beim Bienenmarkt auf der Heuneburg und beim „Mengener Herbsttreff“ mit der nötigen Beratung dazu angeboten. Eine echte Wildblumenwiese anzulegen ist nicht ganz einfach. Die Samen sind auch in unserer Geschäftsstelle zu bekommen.

 

Für die Stadt Mengen durften wir außerdem heuer 280 Stück ihrer Geschenktütchen „Mengen blüht auf“ (Anlage) mit je 2,5 g/m² unseres Samens befüllen.

 

Im März 2014 haben wir bei der Ablachschule in Mengen in Zusammenarbeit mit dem städtischen Bauhof 250 m² echte Wildblumenwiese eingesät. Sechs Mitarbeiter haben heuer in 40 Std., zusammen mit drei weiteren Standorten insgesamt 2400 m² Wildblumenwiesen zweimal mit dem Balkenmäher gemäht und abgeräumt. Für die Einsaat im Frühjahr 2015 sind bereits weitere 200m² vorbereitet.

 

Mit der Betreuung unserer Jugendgruppe, der Amphibienschutzzäune bei Rulfingen und Blochingen und der Montage von Mehlschwalbennestern haben wir drei weitere Programm-Schwerpunkte.

 

Über die Würdigung unseres vorgestellten Projektes „Wildblumenwiesensamen“ würden wir uns sehr freuen.

 

 

 

 

 

 

NABU Gruppe gewinnt Preis beim Zwiefalter Naturfonds

 

Unter dem Motto „wir schützen unsere Natur und Umwelt“ sind vom Zwiefalter Naturfonds, einer Initiative der Zwiefalter Klosterbräu, 6 Umwelt- und Naturschutzprojekte ausgezeichnet worden. Dieser Wettbewerb fand 2014 zum 26. Mal statt und wird jährlich mit € 3.000 dotiert.

Mit dem Projekt Wildblumensamen „Mengener Mischung“ hatte sich unsere Gruppe erfolgreich beworben und einen der 6 Preise gewinnen können.

Zur Preisverleihung waren Isa Lenk, Angelika Krause, Helga und Werner Löw und Armin Lenk eingeladen. Bei einer Führung durch die Klosterbrauerei Zwiefalten betonte der Senior-Chef Herr Rolf Baader die regionale Ausrichtung des Betriebes: Die Rohstoffe für die Bierproduktion werden von regionalen Erzeugern bezogen und auch der Vertrieb konzentriert sich auf einen Radius von 60km um die Brauerei.

Nach einem Essen wurden dann die Preise verliehen. Wir bedanken uns bei der Jury für die Auswahl unseres Projektes und beim Zwiefalter Naturfonds für das Preisgeld von 500 Euro.

 

 

 

Herr Baader, Isa Lenk und Werner Löw

Foto von Frau Waltraud Wolf

 

 

Nachbericht:

Sechs ausgezeichnete Projekte

Preisverleihung des Zwiefalter Naturfonds - ehrenamtlicher Einsatz belohnt

Unter dem Motto „Wir schützen unsere Natur und Umwelt" sind vom Zwiefalter Naturfonds, einer Initiative der Zwiefalter Klosterbräu, 6 Umwelt- und Naturschutzprojekte ausgezeichnet worden. Dieser Wettbewerb fand 2014 zum 26. Mal statt und wird jährlich mit € 3.000 dotiert. Die Bewertung der zahlreichen Bewerbungen und die Auswahl der Preisträger erfolgte durch die Jurymitglieder Ilona Schrimpf Reutlingen, Bernhard Ziegler Reutlingen, Klaus Franz Zwiefalten.

Nach einem sehr informativen Rundgang durch die Brauerei begrüßte im Namen der Zwiefalter Klosterbräu Rolf Baader die Gäste. Er erläuterte, dass in Zwiefalten die Jahrhunderte alte Brautradition der Benediktiner fortgeführt wird und für die Bierherstellung der Erhalt der natürlichen Ressourcen unmittelbar vor den Toren des früheren Klosters größte Bedeutung hat. Anschließend hielt das Vorstandsmitglied des Naturschutzbundes Baden-Württemberg Dr. Markus Röhl einen Vortrag zum Thema: „Aktuelle Ziele des Natur- und Umweltschutzes in der Region Neckar-Alb". Anhand einiger Zahlen und Fakten ging er auf den Klimawandel ein, der sichtbare Verschiebungen in der Tier- und Pflanzenwelt der Schwäbischen Alb zeigt. Als besonders wichtig für die wandernden Tiere und Pflanzen nannte Röhl die Felsen, Heiden und Wälder und betonte, dass die Arbeit der Naturschützer die Landschaft durchwanderbar macht. Hierzu brauche es Korridore und Kulturlandschaften, die es zu pflegen gelte.

Seitens der Jury wurde den eingereichten Arbeiten ein hohes Niveau bescheinigt. Zudem habe die breite Palette der Projekte beeindruckt. Folgende Initiativen wurden ausgezeichnet und abwechselnd von den Jurymitgliedern vorgestellt:

 

 

 

Der NABU-Ortsverband Schelklingen leistete mit einer Brut-Steilwand für die Uferschwalbe, die zu den gefährdeten Vogelarten zählt, einen hervorragenden Beitrag zum Artenschutz.

Ebenfalls aus Schelklingen erhielt Frau Ursel Thoma für eine spontane Aktion einen Preis. Sie hatte an ihrem Haus künstliche Nisthilfen angebracht, um den Mehlschwalben das Brüten zu ermöglichen.

Als großes Projekt und vorbildliche Maßnahme wurde eine Heckenbepflanzung im Rahmen einer Biotopvernetzung der Interessensgemeinschaft Vogelschutz Hirrlingen e.V. bewertet. In einer weitgehend ausgeräumten Feldflur wurden durch die Bepflanzung von 190 Sträuchern und Bäumen sowie die Anlage von Ackerbrachen und extensiven Wiesenflächen erste Trittsteine für eine Biotopvernetzung angelegt.

Die NABU-Gruppe Mengen hat bodenständigen Wildblumensamen gesammelt und damit extensiv genutzte Wiesen angelegt und neuen Lebensraum für bedrohte Arten erhalten oder neu geschaffen.

An dem Projekt des Naturschutzzentrums Obere Donau imponierte der Jury die Zusammenarbeit von Schülern, Jugendlichen und freiwilligen Helfern. Mit der Errichtung eines Weidenflechtzaunes in einem Naturschutzgebiet werden Wanderwege bereichert und gleichzeitig die brütende Vogelwelt geschützt.

 

 

Mit der Errichtung eines Fledermausquartiers konnte der Vogel- und Naturschutzverein Weiler bei Rottenburg ein vorbildliches Projekt präsentieren. Die Mitglieder haben dafür unter Begleitung von Fachleuten einen ausrangiertes Wasserreservoir ausgebaut und damit beste Voraussetzungen für die Schaffung eines Fledermaus-Winterquartiers geschaffen.

Nach der Preisübergabe bedankte sich Rolf Baader bei allen Naturschützern für ihr großes Engagement um den Natur- und Umweltschutz und würdigte den vorbildlichen ehrenamtlichen Einsatz.

Auch bestätigte er, dass auch 2015 eine erneute Ausschreibung des Zwiefalter Naturfonds erfolgt.

SZ v. 18.03.2015, SN v. 19.03.2015

 

 

13. März

Hauptversammlung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach

 

Unsere Hauptversammlung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach war mit rund 35 Personen wieder einmal sehr gut besucht.

Nachdem Armin Lenk die Anwesenden begrüßt und die Beschlussfähigkeit der Versammlung festgestellt hatte, zu welcher mehrfach rechtzeitig eingeladen worden war, stellte er unter unserem diesjährigen Motto "Majas wilde Schwestern" unsere Vorhaben für das Jahr 2015 vor.

Angelika Krause ging in ihrem Bericht als Schriftführerin auf unsere Aktivitäten und Aktionen im vergangenen Jahr 2014 ein.

Elke Reinauer stellte als Kassenwartin in ihrem Kassenbericht unsere finanzielle Situation und die Ein- und Ausgaben übersichtlich und aufschlussreich dar.

Die beiden Kassenprüfer Arnd Siebenrock und Erika Rimmele-Laux (letztere in Abwesenheit, da verhindert) bescheinigten Elke Reinauer eine saubere und einwandfreie Kassenführung.

Im Bericht unserer NAJU-Gruppe Mengen stellten unsere Jugendlichen ihre rund 150 Aktionen und Aktivitäten umfassende Jahresarbeit 2014 vor, welche sie weitgehend selbstständig vorbereitet und umgesetzt haben. Sie dankten Anne Pfundstein für deren unermüdlichen und vorbildlichen Einsatz bei der Jugendarbeit, welche sich ihrerseits bei den Jugendlichen zusammen mit Armin Lenk im Namen des NABU für deren vorbildliche und fleißige Arbeit bedankte und auch nochmals zu den zwei wieder erhaltenen Preisen vom Zwiefalter Naturfonds und von EDEKA gratulierte.

Die Entlastung erfolgte durch den Bürgermeister von Ostrach, Herrn Schulz, welcher nicht nur als NABU-Mitglied, sondern auch stellvertretend für die anderen drei Bürgermeister von Mengen, Scheer und Hohentengen zur Hauptversammlung gekommen war. Dieser richtete einige Grußworte an die Anwesenden, bevor er die Entlastung der Vorstandschaft vornahm, welche einstimmig erfolgte.

Es fanden in diesem Jahr keine Wahlen statt.

Armin Lenk ehrte im NABU des NABU einige langjährige NABU-Mitglieder, darunter in Anwesenheit Frau Benz-Wannenmacher für ihre 10jährige NABU-Mitgliedschaft.

Nachdem Armin Lenk die Hauptversammlung 2015 offiziell abgeschlossen hatte, folgte Werner Gottwalds Vortrag zum Vogel des Jahres 2015, dem Habicht, welcher wie immer sehr interessant, sehr aufschlussreich und zugleich sehr abwechslungsreich war, da er uns unter anderem auch Einblicke in seine früheren Forschungsarbeit und deren Ergebnisse gewährte.

In gemütlicher Runde ließen wir die Hauptversammlung 2015 gemeinsam ausklingen.

Dieser kurze Bericht ist vorläufig und wird noch ergänzt durch die entsprechenden Angaben aus der Endversion unseres Hauptversammlungsprotokolls.

SN v. 05.02.2015; SN v. 05.03.2015, Jahresbericht 2014.

 

 

 

 

Bericht und Text der Schwäbischen Zeitung vom 16.03.2015:

 

Nabu-Juniorgruppe wird im Umgang mit der Natur geschult - Stark frequentierte Mitgliederversammlung - Habicht Vogel des Jahres

 

 

 

 

Ennetach sz. Bis auf den letzten Platz war das Nebenzimmer im Gasthaus Adler in Ennetach bei der Mitgliederversammlung des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu), Gruppe Mengen, Scheer, Hohentengen und Ostrach, besetzt. Hocherfreut zeigte sich Nabu-Sprecher Armin Lenk darüber, dass Ostrachs Bürgermeister Christoph Schulz als Vertreter der vier vom Nabu betreuten Gemeinden anwesend war. Vor allem freute es ihn über die starke Fraktion aus der Naturschutzjugend (Naju).

 

Armin Link ging in seinem Bericht auf einen Amphibienschutzzaun in Rulfingen ein, bei dessen Erstellung es dieses Jahr offenbar zu Kompetenzschwierigkeiten gekommen sei. Eine Absperraktion zu den angrenzenden Gewässern könne im Moment nicht durchgeführt werden. Unter dem Motto „Majas bunte Schwester, die Wildbiene“, zu deren Geschwister beispielsweise die Hausbiene und die Hummel gehören, werde in diesem Jahr ein besonderes Augenmerk geschenkt. In Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbeauftragten Thomas Lehenherr aus der „Landeshauptstadt der Biodiversität Bad Saulgau“ werde es am 20. März 2015 im katholischen Gemeindehaus Mengen zu einer Aktionsveranstaltung kommen, mit dem Ziel, die Wertigkeit der Wildbienen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Zuschüsse und Spenden sind wichtig für die Finanzen

 

Die Schriftführerin Angelika Krause berichtete von ersten Erfolgen beim Aufhängen von Fledermauskästen. Die Finanzlage des Vereins ist durch verschiedene Spenden und Zuschüsse gestützt worden, berichtete Kassenwartin Elke Reinauer. Die Kasse der Jugendabteilung sei gut bestellt. Die Kassenprüfungskommission sah dies mit Erika Rimmele-Laux und Arnd Siebenrock genauso. Die Jugendorganisation des Nabu trat geschlossen und sehr selbstbewusst auf und alle zehn anwesenden Mitglieder der Naju hatten einen Beitrag auf Lager. Dabei stellte sich heraus, dass sie sich nicht davor scheuten, auch in die Schulen zu gehen, und dort auf die Probleme in der Natur hinzuweisen, aber auch ihre Schönheiten herauszukehren.

 

 

Der Naturschutzbund Gruppe Mengen, Scheer ,Hohentengen, Ostrach verfügt über eine aktive und intakte Jugendorganisation. In der Bildmitte im Vordergrund die Jugendleiterin Julia Speh.
Foto: Schwäbische Zeitung, Artur K. M. Bay

 

 

 

„Natur - wie wir gesehen haben - bietet der Jugend zahlreiche Aktionsmöglichkeiten, Spaß zu haben“, sagte Bürgermeister Christoph Schulz, als er die Entlastung vornahm. Er lobte namens seiner Amtskollegen die ehrenamtliche Tätigkeit und wies darauf hin, dass am Samstag, 25. April, eine gemeinsame Riedwanderung in Burgweiler und Pfrungen von der Gemeinde unterstützt werde. Anschließend ehrte ein Nabu-Sprecher einige treue Mitglieder: Für zehnjährige Zugehörigkeit die Familie Wannenmacher, Anna-Maria und Matthias Wannenmacher sowie Fabian und Melissa Wannenmacher. Albert und Anni Dematté aus Ostrach für 20 Jahre. Mit einem Diavortrag setzte Werner Gottwald einen Schlusspunkt zum Thema: „Der Habicht, Vogel des Jahres.“

 

SZ v. 16.03.2015.

 

 

 

 

 

 

 

20. März

 

Vortrag mit Präsentation von Thomas Lehenherr und Jens Wehner "Mehr Natur im Siedlungsgrün"

SN 12.03.2015, SZ v. 18.03.2015, SZ v. 20.03.2015.

 

NABU Gruppe Mengen Scheer Hohentengen Ostrach stellt 2015 unter das Motto „Majas wilde Schwestern – die Wildbienen“

Die NABU Gruppe Mengen Scheer Hohentengen Ostrach stellt das Jahr 2015 unter das Motto „Majas wilde Schwestern – die Wildbienen“.  Diese teilweise nur 2mm großen Tiere sind zusammen mit den Bienen unverzichtbar für die Bestäubung vieler Pflanzen im Garten, in der Natur und in der Landwirtschaft.

Passend zu diesem Thema finden über das Jahr hinweg eine Reihe interessanter Aktionen statt: Bereits am Freitag, 20.03.2015 19 Uhr fand im kath. Gemeindehaus Mengen ein Vortrag mit dem Thema „Natur im Siedlungsgrün“ statt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die privaten Gärten und öffentlichen Grünanlagen übertreffen mit der Summe ihrer Fläche alle Landschafts- Naturschutzgebiete und Nationalparke. Sie müssen nicht alle naturfern gestaltet sein. Gibt man ihr die Chance, stellt Natur sich von alleine ein. Wenn man weiß, wie man das machen kann, wird was richtig Schönes daraus. Immer mehr Bürger und Verwaltungen wollen in ihren Dörfern und Städten etwas für die Natur tun und damit einen Ausgleich schaffen für die zunehmend unnatürlichere Agrarlandschaft. Sie wollen wieder vor der eigenen Haustüre Natur erleben können. Der Städte- und der Gemeindetag werben zusammen mit dem Land und den Naturschutzverbänden für „mehr Natur im Siedlungsgrün“ Richtig gesehen ist Siedlungsgrün potentielles Naturerwartungsland.

 

 

Dem NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach ist mehr Natur im Siedlungsgrün für die Menschen, Schmetterlinge, Wildbienen und Vögel schon lange ein wichtiges Anliegen. Die ersten gemeinsamen Projekte zusammen mit der Stadt Mengen gibt es schon. Mit dem Vortrag am Freitag 20. März im kath. Gemeindehaus in Mengen wollte der NABU für „mehr Natur im Siedlungsgrün“  werben und das „Wissen wie“ der breiten Öffentlichkeit, also den Gartenbesitzern und den in den Gemeinden dafür zuständigen Entscheidungsträgern und Mitarbeitern von Mengen und Umgebung weitergeben.

Die Stadt Bad Saulgau setzt diese Idee schon länger und mit gutem Erfolg um. Sie ist dafür zur Bundeshauptstadt im Naturschutz für kleinere Städte gekürt worden. Thomas Lehenherr,  Umweltbeauftragter der Stadt, ist der Initiator dieses Projektes. Jens Wehner unterstützt ihn als Stadtgärtner dabei. Beide haben gute Erfahrungen damit gemacht und auf die Anfrage des NABU, diesen Vortrag mit einer Präsentation in Mengen zu gestalten, spontan zugesagt. Nach dem Vortrag wollten sie und die NABU-Fachleute gerne ihre Fragen beantworten. Natürlich lagen auch Infos bereit und es können geeigneten Samen erworben werden. Und wer noch Nisthilfen suchte, wurde auch fündig werden.

Die Veranstaltung begann um 19 Uhr, der Eintritt war frei. Spenden wurden gerne angenommen.

 

 

 

Bericht:

Vortrag zu „mehr Natur im Siedlungsgrün“ fällt auf fruchtbaren Boden

Städteplaner, Naturschutzverbände wie auch der Gemeinde- und der Städtetag machen sich eindringlich für „mehr Natur im Siedlungsgrün“ stark. Sie tun es den Dorf- und Stadtbewohnern zuliebe, aber auch um die Biodiversität, zu Deutsch, biologische Vielfalt, in den Hausgärten und öffentlichen Grünanlagen zu fördern.

Thomas Lehenherr, Umweltbeauftragter der Stadt Bad Saulgau und Stadtgärtner Jens Wehner sind darin erfolgreiche Vorreiter und werden inzwischen von kleinen und großen Städten, sogar bis Berlin eingeladen, um vorzustellen, wie sie es gemacht haben, Natur in und um ihre Stadt so zu integrieren, dass auch die Bürger und die Gäste ihre Freude daran haben.

Gerne haben sie auch die Einladung des NABU zu einem PowerPointTM-Vortrag im katholischen Gemeindehaus Mengen angenommen. Armin Lenk, Sprecher des NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach begrüßte die Referenten wie auch die leider nicht sehr zahlreichen Interessenten. In beeindruckend schönen Bildern erlebten die Teilnehmer, wie sich, je nach Standort und städtebaulichen Gegebenheiten, Natur und Kultur in vielfältigen  Gewichtungen bis hin zu Natur pur arrangieren lassen. Wiederholt wurde auf die Wichtigkeit von regionalem Saat- und Pflanzgut hingewiesen. Die in jüngster Zeit weit verbreiteten und allgemein als „Mössinger Mischungen“ bekannten, sehr bunten Beete seien für unsere Insekten fast ohne Wert. Langfristig seien diese einjährigen Kunstmischungen teurer, weil sie jedes Jahr neu gesät werden müssen und dem sich einstellenden  Druck von Melde, Gänsedistel u. a. nicht Stand halten. Echte Wildblumenwiesen oder Staudenrabatte seien von langlebiger Schönheit und weniger aufwändig zu pflegen.

 

 

 

 

Werner Löw und Armin Lenk bedanken sich bei den Vortragenden Thomas Lehenherr und Jens Wehner für die eindrucksvolle Präsentation ihrer Arbeit (Foto: NABU, Angelika Krause)

 

 

 

Beim Veranstalter freute man sich, dass in der anschließenden regen Diskussionsrunde besonders die Vertreter der Bauhöfe von Mengen und Hohentengen wie auch vom Gartenbauverein Rulfingen mit ihren Fragen großes Interesse an dem Thema zeigten.

Das ausliegende Infomaterial, wie auch Blumenwiesensamen, wurden gerne angenommen. Beides ist auch in der NABU-Geschäftsstelle in Ennetach, Scheererstraße 27 erhältlich.

 

 

28. März

 

 

 

 

 

 

 

Bauhof Mengen und der NABU säten eine echte Wildblumenwiese ein

Der Bauhof der Stadt Mengen und der NABU säten von 14 bis 15 Uhr, gegenüber der Araltankstelle beim Kreisel an der Meßkircherstraße gemeinsam eine echte Wildblumenwiese ein.  Interessierte Garten- und Naturfreunde waren herzlich eingeladen. Sie konnten dabei mitmachen, Fragen stellen und Infos mitnehmen.

 

SZ v. 25.03.2015, SN v. 26.03.2015.

 

In Mengen ist die zweite Wildblumenwiese eingesät.

Obwohl außer ihrer Dienstzeit, haben sich für die öffentliche Aktion der Einsaat der nun schon zweiten echten Wildblumenwiese im Stadtgebiet, am Samstagnachmittag drei Mitarbeiter des Bauhofes eingefunden. Bauhofleiter Frank Bauer unterstrich Eingangs das Interesse und Bemühen der Verwaltung und des Bauhofes um mehr Natur in den öffentlichen Anlagen und begrüßte die Zusammenarbeit dabei mit dem NABU. Werner Löw vom NABU und Initiator des lokalen Projektes Blumenwiesen und „Natur im Siedlungsgrün“ bedankte sich bei Frank Baur und Stadtgärtner Bauknecht für die ideelle wie praktische Unterstützung und auch bei Mitarbeiterin Frau Müller, dass sie sich sogar am Samstag dafür Zeit genommen haben. Gerne beantwortete er die vielen Fragen der anwesenden Gäste worauf zum Beispiel zu achten sei, wenn man selbst eine Blumenwiese anlegen wolle. 

Der städtische Bauhof Mengen hatte zur Vorbereitung des Bodens schon vergangenen Herbst 200 m² Rasen in der Oberstadt gegenüber der ARAL-Tankstelle gefräst. Jetzt wurden auf Empfehlung des NABU, um den Boden abzumagern und mit Kalk anzureichern, 2 m³ feiner Kalksplitt auf die Fläche gebracht und mit der Fräse eingearbeitet. Die für die Einsaat vorgesehene „Mengener Mischung“ stammt schließlich von Blumenwiesen auf kalkhaltigem Boden.

 

Fotos: NABU, Angelika Krause

 

 

 

 

Nach dem anschließenden gemeinsamen Herrichten der Einsaatfläche und Einsäen durch die Bauhof- und NABU-Mitarbeiter bedankte sich Löw für die engagierte Zusammenarbeit unter allen Mitwirkenden. 

Natur wieder in die Dörfer  und Städte zu holen ist nicht nur eine Idee der Naturschutzverbände.

Auch Städteplaner und der Gemeinde- und der Städtetag sehen das für wichtig an. Es fördere die biologische Vielfalt und diene dem Wohlbefinden der Menschen.

Bei der Stadt Mengen haben sich schon 2013 Bürgermeister Bubeck, Wirtschaftsförderin Lutz, die Fachleute vom Bauhof und Werner Löw auf dessen Anfrage hin zusammengesetzt um zu besprechen, ob und wo man die ersten Versuche mit echten Blumenwiesen im Stadtgebiet machen könnte. Mit den hübschen Blühstreifen der „Mössinger Mischung“ hatte man vorher bereits versucht, wie in vielen anderen Gemeinden auch, für die Natur und das Auge etwas Gutes tun. Mit den gewiss schönen, aber häufig exotischen Pflanzen und den Zuchtsorten können jedoch die wenigsten unserer heimischen Insekten etwas anfangen. Es stellte sich auch heraus, auf Dauer ist die alljährliche Wiedereinsaat dieser Mischungen teurer als eine dauerhafte Wildblumenwiese samt ihrer Pflege. Die Stadt und Bauhof Mengen haben nun schon den zweiten Schritt gewagt.

 

 

 

 

 

 

SZ v. 04.04.2015 Freiwillige säen zweite Wildblumenwiese ein.

 

SZ v. 08.04.2015 Bauhofmitarbeiter interessieren sich für NABU-Vortrag.

 

SN v. 09.04.2015 Zweite Wildblumenwiese in Mengen eingesäht.

 

 

Januar    Juli    Oktober

 

 

 

 

1. April

 

Am Mittwoch, 1. April 2015 fand das erste Treffen zur Planung unseres Fotowettbewerbes in Magenbuch statt. Teilnehmer waren Angelika Krause, Ralf Gebert, Peter Ross, Werner Löw und Armin Lenk. Besprochen wurden alle Details zur Ausschreibung des Wettbewerbes. Vielen Dank an Peter Ross von der Fotogruppe “Kreativ Eriskirch e.V.” für seine wertvolle Hilfe und Unterstützung.

 

3. April

Besprechung des weiteren Vorgehens beim Thema “Ersatzlaichgewässer Rulfingen” in Ennetach.

Teilnehmer waren Anne Pfundstein, Werner Löw und Armin Lenk.

 

 

 

4. April

 

Sturm zerstört Nest der Beizkofer Störche

 

 

Textveröffentlichung der Schwäbischen Zeitung vom 04.04.2015:

"Der Sturm der vergangenen Tage hat das Nest und auch das Gelege der Beizkofer Störche in Hohentengen zerstört. Durch den starken Wind ist der Eichenstamm, der das Nest und die Störche trug, gebrochen. Diese unglückliche Nachricht erreichte Manfred Stützel, der die Störche regelmäßig beobachtet, vor wenigen Tagen. Er stellte vor Ort drei zerstörte Eier fest, mutmaßlich dürften unter dem zerstörten Horst noch weitere zerstörte Eier liegen. In der Regel hätten die Störche fünf Eier, so Stützel.

Die kaputte Brutstätte war auch Thema in der Hohentenger Gemeinderatssitzung. Marion Küchmeister hakte nach, was nun weiter passiert. Wie Bürgermeister Peter Rainer und Ortsbaumeister Thomas Kaufmann erläuterten, sei die EnBW durchaus bereit, zu helfen. Doch bevor ein Ersatzstamm aufgestellt werden könne, müsse sich die EnBW zunächst um die anderen Sturmschäden kümmern. Die Storchenbeauftragte Ute Reinhard hätte gerne gehabt, dass es schneller geht, doch das sei leider nicht möglich, hieß es in der Sitzung.

Der Eichenstamm wurde 2008 aufgestellt. Eigentlich dachte man, dass er langlebiger ist als die Pappeln, die vorher den Störchen als Brutstätte dienten. Stützel hat sich den kaputten Eichenstamm angeschaut. Der Stamm sei zwar nicht total verfault, aber leicht und morsch, berichtete er. Der aktuelle männliche Storch ist seit 2006 Brutvogel in Beizkofen, er wurde 2003 im Alb-Donau-Kreis geboren. Das Weibchen ist eine Französin, sie wurde in Frankreich geboren. Sie ist seit 2008 Brutvogel in Beizkofen. „Die werden jetzt unheimlich verunsichert sein“, sagte Stützel.

Es gibt nun laut dem Experten zwei Möglichkeiten: Die beiden Störche suchen sich in der näheren Umgebung einen neuen Standort und bauen ein neues Nest, oder aber sie werden zu sogenannten Störstörchen, sprich sie stören andere Störche. Geplant ist, dass die EnBW nächste Woche einen Leitungsmast aus imprägniertem Holz aufstellt. Da das Holz des neuen Mastes imprägniert sein soll, hofft Stützel darauf, dass er dieses Mal länger hält. Auf den Mast soll dann ein Gitternest aus Metall angebracht werden, darauf dann ein Weidengeflecht.

„Da sind die sehr entgegenkommend und großzügig“, lobte Stützel das Engagement von EnBW. Es sei auch schade, wenn die Beizkofer Störche künftig nicht mehr in Beizkofen zum Brüten kommen würden, ergänzte er. Schon seit den 1980er-Jahren würden Störche in Beizkofen brüten".

 

 

SZ v. 04.04.2015 Bild, SZ v. 04.04.2015 Text.

 

 

 

 

4. April

Montage eines Schleiereulenkastens in einer Scheune in Levertsweiler. Teilnehmer waren Werner Löw und Armin Lenk.

 

 

 

10. April

 

Beizkofer Störche ziehen nach Bremen um (SZ v. 10.04.2015).

 

 

 

 

17. April

 

Störche fühlen sich auf der evangelischen Kirche wohl (SZ v. 17.04.2015).

 

 

 

17. April

 

Weitere NABU-Ausschußsitzung im Gasthof Sonne, Hohentengen.

 

Nach den Berichten aus den Bereichen Jugendgruppe, Jugendleitung und Artenschutz und Landschaftspflege besprachen wir die Tagesordnungspunkte Lagerraum Walke - Lagerschuppen, den aktuellen Stand zum Ersatzlaichgewässer Rulfingen, unseren Fotowettbewerb und Verschiedenes, darunter unseren Naturerlebnistag am 3. Mai.

 

 

 

18. April

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand auf dem Wochenmarkt in Mengen mit Nistkasten- und Wildblumensamen-Verkauf "Mengener Mischung".

 

 

 

 

 

 

18. April

 

Teilnahme an der NABU-Landesverband-Frühjahrskonferenz in Stuttgart.

 

 

 

 

26. April

 

Jetzt schnell noch Schwalbennester anbringen

Die Mehlschwalben, früher als Glücksbringer überall gerne gesehen, kommen bei uns erst Ende April bis Mitte Mai aus den Winterquartieren zurück und können teils noch Anfangs Juni zur Brut schreiten. Man kann jetzt beobachten, dass sie sich außen an den Häusern vergeblich bemühen ein Nest zu bauen. Oft finden sie keinen geeigneten Mörtel mehr. In der Hauptsache liegt ihr Scheitern aber in den modernen Putz- und Farbmaterialien begründet. Daran haften die Nester schlecht. Ist so ein Nest doch noch gelungen bringen es oft die ständigen Erschütterungen durch den Schwerlastverkehr zum Absturz. Da helfen nur noch Kunstnester. Sie sind relativ leicht zu montieren, wenn das Haus nicht zu hoch ist und können auch gereinigt werde. Die Bestände der Mehlschwalben sind ständig rückläufig. Die fleißigen Mückenjäger verdienen es, dass man ihnen hilft.

Interessierte Schwalbenfreunde können unter 07572767439 anrufen und die Schwalbennester in der NABU-Geschäftsstelle in der Scheererstraße 27 in Mengen/Ennetach abholen.

SZ v. 29.04.2015; SN v. 30.04.2015.

 

 

 

 

 

3. Mai

 

Der Natur auf der Spur: Bundesweiter NaturErlebnisTag setzt Zeichen

 

„ Nur wer Natur kennt, kann Umwelt schützen“. Unter diesem Motto fand am 3. Mai 2015 überall in Deutschland bereits zum neunten Mal der NaturErlebnisTag statt. Auch die NABU Gruppe Mengen Scheer Hohentengen Ostrach war mit dabei. Am 3. Mai 2015 konnten Erlebnishungrige die ganze Vielfalt der Natur bei einem Naturhistorischen Spaziergang durch den Fürstlichen Park in Krauchenwies kennenlernen. „Es macht einfach Spaß, Leute in die Natur hinauszuführen. Und es ist ein tolles Gefühl, mit unserer Aktion Teil einer bundesweiten Initiative zu sein, die mithilft, dass Menschen wieder ihre natürlichen Lebensgrundlagen entdecken.“, so Armin Lenk vom NABU Mengen im Vorfeld der Aktion.

 

„Ziel des NaturErlebnisTages ist es, den Leuten ohne erhobenen Zeigefinger die ganze Faszination der Natur ebenso zu vermitteln, wie Zusammenhänge in der Landschaft“, erklärte Claus-Peter Hutter von der baden-württembergischen Umweltakademie, welche im Zusammenwirken mit den Umweltakademien der anderen Länder und weiteren Partnern den NaturErlebnisTag ins Leben gerufen hat. Hutter begrüßte die große Bereitschaft zahlreicher ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer bei Wandervereinen, Natur- und Umweltverbänden, Heimatorganisationen, Naturparks, Naturschutzzentren, Freilichtmuseen und vielen anderen Institutionen am bundesweiten NaturErlebnisTag mitzumachen und damit einen wichtigen Beitrag für eine stärkere Sensibilisierung in Sachen Natur und Landschaft zu leisten. Der NaturErlebnisTag ist, nach Mitteilung der Umweltakademie, auch ein Beitrag gegen die immer größer werdende Wissenserosion in Sachen Natur und Umwelt.

 

An rund 1.300 Orten bundesweit bestand für Familien und auch alle anderen Interessenten die Möglichkeit, die ganze Faszination der Natur kennenzulernen, den Geheimnissen der Tiere und Pflanzen in Wald und Flur auf die Spur zu kommen oder auch ökologische Zusammenhänge näher zu ergründen. Denn überall standen fachkundige Gesprächspartner und viele freiwillige Helfer zur Verfügung, die ganz ohne erhobenen Zeigefinger ihre Gäste bei den jeweiligen Events mit dem Thema Natur, Landschaft, Umwelt und Nachhaltigkeit vertraut machen.

 

Das gesamte Programm für Baden-Württemberg für den NaturErlebnisTag am 3. Mai 2015 war im Internet unter http://bw.deutscher-naturerlebnistag.de abrufbar.
 

 

Wir als NABU Gruppe Mengen Scheer Hohentengen Ostrach luden alle Interessierten zu einem Naturhistorischen Spaziergang anlässlich des NaturErlebnisTages 2015 am Sonntag, 3. Mai 2015 durch den Fürstlichen Park in Krauchenwies herzlich ein.

Der Fürstliche Park in Krauchenwies wurde einst als Englischer Park angelegt und begeistert uns Naturschützer durch alte, riesige Bäume und eine ganz eigene Tier- und Pflanzenwelt. Aber auch seine Geschichte, die Geschichte des dazugehörenden Landhauses und des Schlosses Krauchenwies sind mehr als interessant: So verbrachte Sophie Scholl, spätere Widerstandskämpferin der „Weißen Rose“, als 19-jährige ihren 6-monatigen Dienst beim Reichsarbeitsdienst im Alten Schloss.

Als Führer konnten wir Herrn Alfred Bauernfeind vom NABU Sigmaringen gewinnen. Er verstand es wie kein anderer die Natur und Geschichte dieses Ortes zu vermitteln.

 

 

 

 

 

 

 

 

Trotz leichtem Regen fanden sich gegen 15 Uhr über 30 Teilnehmer am Treffpunkt ein.

Nach einer kurzen Begrüßung übernahm Alfred Bauernfeind vom NABU Sigmaringen (im Bild rechts) die Führung der Gruppe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und es gab viel zu sehen, zu schmecken, zu riechen und zu berichten:

Vom “Stresemann-Gras”, Wiesenschaumkraut (siehe Bild oben), Giersch und Waldmeister ging es unterhaltsam weiter zur Geschichte des fürstlichen Parks in Krauchenwies.

Dann meinte es auch noch das Wetter gut mit den Wanderern und es hörte auf zu nieseln.

Nach dem Spaziergang kehrten wir noch mit einigen Gästen im “Neuseeland” ein und beendeten den Tag in gemütlicher Atmosphäre.

 

 

 

Weiterer Link zur Veranstaltung: http://www.lnub.de/naturhistorische-wanderung-im-furstlichen-park-krauchenwies

 

Naturerlebnistag 03.05.2015 / Plakat A4 als PDF, SZ v. 30.04.2015.

 

 

 

8. bis 10. Mai

 

NABU rief auf, an der „Stunde der Gartenvögel“ teilzunehmen. Sie konnten mitmachen und Amseln, Meisen und Co. zählen

 

Vom 8. bis 10. Mai fand zum elften Mal die bundesweite „Stunde der Gartenvögel“ statt: NABU und NAJU riefen Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel im Garten, vom Balkon aus oder im Park zu beobachten, zu zählen und für eine gemeinsame Auswertung zu melden. Rund 43.000 Vogelfreunde hatten im vergangenen Jahr 2014 mitgemacht und insgesamt eine Millionen Vögel beobachtet und gemeldet.

 

Große Vorkenntnisse außer dem Interesse an der Vogelwelt waren für die Teilnahme nicht nötig. Wer mehr über die heimischen Gartenvögel erfahren möchte, fand unter www.stunde-der-gartenvoegel.de Porträts der häufigsten Arten samt Gesangsaufnahmen, einen Online-Vogelführer und Tipps zum Vogelschutz im Garten.

 

 

 

 

 

 

 

Und so wurde es gemacht: Von einem ruhigen Plätzchen aus wurde von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig entdeckt werden konnte. Die Beobachtungen konnten per Post, Telefon – kostenlose Rufnummer am 9. und 10. Mai 2015, jeweils von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157-115 oder einfach im Internet unter www.stunde-der-gartenvoegel.de gemeldet werden. Die Mitmach-Faltblätter lagen in den Banken und Rathäusern von Mengen, Scheer, Hohentengen, Herbertingen, Hohentengen, Ostrach und Krauchenwies aus.

 

 

 

Bei der „Stunde der Gartenvögel“ gab es zahlreiche attraktive Preise zu gewinnen, darunter ein Trekkingrad, ein Fernglas, Nistkästen und Insektenhotels, Vogelbestimmungsbücher u.a.. Unter den Online-Teilnehmern wurden zusätzlich 200 Vogel-Handyklingeltöne verlost. Teilnahmeschluss ist der 18. Mai 2015.

 

Rückfragen an: Werner Löw 07572 767439.

 

 

 

Foto: NABU / S.Hennigs

 

SN v. 08.05.2015; SZ v. 08.05.2015.

 

 

 

 

 

12. Mai

Großer Fotowettbewerb

Die NABU Gruppe Mengen Hohentengen Scheer Ostrach veranstaltet einen großen Fotowettbewerb.

Teilnehmen kann jeder. Ab dem 20. Mai 2015 sind die Teilnahme- / Ausschreibungsbedingungen hier auf unserer Homepage verfügbar.

Mitmachen lohnt sich!

 

 

 

15. Mai

 

Weitere öffentliche Ausschußsitzung im Gasthaus Adler in Ennetach.

 

Neben aktuellen Berichten ging es in neuer Rekordzeit im wesentlichen um das geplante Ersatzlaichgewässer bei Rulfingen, unseren bevorstehenden Fotowettbewerb, unsere "Wildbienenpatenschaften" und verschiedene weitere Besprechungspunkte. Anschließend saßen wir noch eine ganze Weile gemütlich beisammen.

 

 

 

 

 

 

 

 

13. Juni

 

NABU suchte Wildbienen-Paten mit einem Stand im Kloster Habsthal

 

 

 

 

 

 

Am Samstag, 13. Juni von 10 bis 15 Uhr feierte der Klosterladen Habsthal sein 2-jähriges Bestehen.  Auch der NABU gratulierte herzlich und lud alle Interessenten anlässlich der Feier zu seinem Info-Stand im Kloster ein. Unter dem Motto „Majas wilde Schwestern – die Wildbienen“ suchte unsere NABU-Gruppe Wildbienenpaten, die bereit waren, bei sich zu Hause einen Platz auf dem Balkon oder im Garten für unsere wilden Freunde einzurichten. Dazu boten wir Wildbienenhotels, Blumensamen und Infos zu diesem Thema an. Wir freuten uns auf interessante Gespräche. Rückfragen an / Infos bei Armin Lenk 07585/3541.

SZ v. 11.06.2015.

 

 

Der NABU beteiligte am Jubiläum mit einem Infostand zu unserem Jahresmotto “Majas wilde Schwestern”.

 

Bis aus Bondorf (Bad Saulgau) kamen Besucher speziell zu unserem Wildbienenstand. Aufgrund der geringen Besucherzahlen konnten sehr intensive und wertvolle Gespräche geführt werden.

 

 

 

 

 

 

 

Januar    April    Oktober

 

3. Juli

 

Weitere Ausschußsitzung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach.

 

Erfreulicherweise konnten wir zu Beginn unserer Sitzung ein neues aktives Mitglied in unseren Reihen begrüßen. Neben aktuellen Berichten ging es im wesentlichen um die Besprechung des bevorstehenden Walke-Naturgarten-Tages, um den aktuellen Sachstand des Ersatzlaichgewässers bei Rulfingen, um die Beschaffung von Arbeitsgeräten für die Walke,  um die Springkraut-Entfernung, um die Fledermausnacht , um unser Helferfest und um den Mengener Herbstreff mit dem Motto "Feuer".

 

 

4. Juli

Gemeinsam arbeiten und essen in wilder Natur

 

 

 

 

 

 

Der Hochwasserkanal von der Ablach zur Donau bei Blochingen entwickelt sich dank seiner Eigendynamik zu einem wilden Gewässer in einem an sich schon schönen Naturraum. Leider breitet sich auch hier das indische Springkraut stellenweise flächendeckend aus und verdrängt die einheimische Pflanzengesellschaft.

 

 

Mit Sichel und Sense oder Hacke wollten wir an diesem Gewässerabschnitt diese pflanzlichen Invasoren beseitigen. Der Arbeitseinsatz begann um 8 Uhr und dauert bis 12 Uhr. Es konnte während dieser Zeit gleitend begonnen und aufgehört werden. Alle Mitbürger waren dazu eingeladen. Nach gemeinsamer Arbeit waren alle Helfer zu einem  gemeinsamen Pizzaessen eingeladen. Aus organisatorischen Gründen wurden um Anmeldung gebeten.

 

SZ v. 01.07.2015, SN v. 02.07.2015.

 

 

 

 

 

Aktion Springkraut am Hochwasserentlastungskanal Mengen

Zusammen mit 4 afrikanischen Helfern haben Werner Löw und Armin Lenk das Indische Springkraut am Hochwasserentlastungskanal Mengen entfernt.

Diese Aktion hatten wir bereits letztes Jahr geplant. Damals waren die Pflanzen aber bereits zu weit entwickelt und wir hätten ein Aussamen nicht mehr verhindern können. Die großen Bestände, die wir im vergangenen Jahr vorgefunden hatten, waren dieses Jahr durch Abschwemmungen deutlich kleiner. In 2 Stunden waren so mit Sensen und Sicheln alle Pflanzen abgeschnitten.

Das Indische Springkraut ist ein invasiver Neophyt, den wir bekämpfen, da es eine Bedrohung für andere Pflanzenarten, ja ganze Pflanzengesellschaften in deren Lebensraum darstellt.

Leider können wir keine Fotos der Helfer (Flüchtlinge) zeigen, da sie eine Wiedererkennung fürchten und darum gebeten haben, keine Fotos auf die Homepage zu stellen. Vielen Dank für die tatkräftige Hilfe!

 

 

 

 

 

12. Juli

 

NABU / NAJU luden ein zum „Tag des offenen Naturgartens“

 

Viele Anregungen für den eigenen Naturgarten, aber auch Negativ-Beispiele zeigten NAJU und NABU beim Tag des offenen Naturgartens“ in 88512 Mengen, Niederbol 101.

 

Foto: NAJU

Zusammen mit dem Naturpark-Ranger Markus Ellinger schaffen hier Jugendliche, deren Eltern, Freunde und Naturschützer ein kleines Paradies.

Neben Führungen und Infoständen war für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

SN v. 09.07.2015, SZ v. 09.07.2015, SZ v. 11.07.2015, SZ v. 14.07.2015a und b.

 

 

18. Juli

Batnight - Fledermaus-Expedition am Lausheimer Weiher mit Armin Lenk

 

NABU lud ein zur Fledermaus-Expedition

 

Was ist dran an den Geschichten blutsaugender Tiere, die in der Nacht auf die Jagd gehen? Fliegen Fledermäuse wirklich gerne in die Haare von Frauen? Diese und viele andere Fragen wollten wir auf der Fledermaus-Expedition des  NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach beantworten. Dabei wollten wir die flinken Tiere mit Fledermausdetektoren bei der Jagd belauschen.

Foto: NABU

Treffpunkt war um 19:30 Uhr an der Feuerwehrhütte am Lausheimer Weiher. Die Veranstaltung endete gegen 22:00 Uhr. Bei Regen fiel die Fledermaus-Expedition aus.

 

Die Führung war Teil unseres NABU-Jahresprogramms.  Die Teilnahmegebühr betrug drei Euro. NABU-Mitglieder, Kinder und Jugendliche waren frei.

 

 

31. Juli

 

Einsendeschluss für den NABU Fotowettbewerb 2015:

 

Die NABU Gruppe Mengen Hohentengen Scheer Ostrach veranstaltete einen großen Fotowettbewerb.

Teilnehmen konnte jeder. Hier waren die Teilnahme- / Ausschreibungsbedingungen verfügbar.

Mitmachen lohnte sich!

Unterstützt von:

                             

SN v. 21.05.2015, SZ v. 16.07.2015, SN v. 30.07.2015.

 

Hinweis: Die Prämierung und Auszeichnung der Gewinner unseres Fotowettbewerbs 2015 hat sich verzögert, wird aber noch in diesem Jahr stattfinden.

 

 

 

 

1. August

 

NABU/NAJU-Helferfest in der Walke in Mengen.

 

Mit Kaffee, Kuchen und Würstchen vom Grill bedankten wir uns bei unserem Helferfest in der Walke bei allen Helfern an den Krötenzäunen und den Unterstützern und Ausbildern der NAJU und Junior-Ranger.

Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben, das Fest zu realisieren.

 

 

 

3. September

 

Jeder kann in seinem Garten eine Wildblumeninsel schaffen - Großer Artikel in der Schwäbischen Zeitung über die "Mengener Mischung", mit welcher wir die Pflanzen- und Insektenvielfalt in unserer Region erhalten möchten (SZ v. 03.09.2015).

 

 

8. September

 

Leserbrief "Respekt, Respekt" zur Berichterstattung über die alte Allmende in Beuren (SZ v. 08.09.2015).

 

 

11. September

 

Weitere öffentliche Ausschusssitzung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach, bei welcher es unter anderem um unsere Jugendarbeit, um Neues zum Artenschutz- und zur Landschaftspflege, das Jahresprogramm 2016, unseren Foto-Wettbewerb, den NABU-Hock "Igel" und um Verschiedenes ging.

 

 

 

 

12. September

 

 

 

 

 

 

 

 

NABU Stand auf dem Mengener Herbsttreff 2015

Bei strahlendem Sonnenschein waren wir mit einem Stand auf dem Mengener Herbsttreff vertreten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Angeboten wurden Werner Löws selbst gesammelte und zusammengestellte Blumenwiesensamen „Mengener Mischung“, Wildbienen-Hotels und Infos zu Thema „Igel im Winter“.

 

Insgesamt fanden 35 Samenpäckchen „Mengener Mischungen“, drei Wildbienenhäuser und einige weitere Artikel neue Besitzer/innen.

 

Außerdem lagen die Bestelllisten für die jungen Obstbaum-Hochstämme aus.

 

 

 

 

Ende September

 

Anne Pfundstein kündigte Ihr Amt als Beisitzerin in unserer Gruppe mit sofortiger Wirkung.

 

 

 

 

 

Januar    April    Juli  

 

 

 

 

September / Oktober

 

 

 

 

 

Junge Hochstamm-Obstbäume bestellen beim NABU

Neue Hochstamm-Obstbäume zu pflanzen ist ganz wichtig für die Natur und unser Landschaftsbild. Im Rahmen einer Sammelbestellung konnten darum beim NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach wieder kostengünstig junge Hochstamm-Obstbäume bestellt werden.

Der Baum H 2xV kostete mit Pfahl und Anbindestrick 25,-Euro.

Die sehr umfangreiche Sortenliste mit Bestellformular lagen in den Rathäusern und Banken von Mengen, Scheer, Hohentengen, Ostrach und Herbertingen aus und waren auch hier als WordTM- Dokument oder PDFTM- Dokument zu finden oder in der NABU-Geschäftsstelle in Ennetach, Scheerer-Straße 27, Tel: 07572/767439, erhältlich.

Die bestellten Bäume konnten am 24. Oktober von 9 bis 12 Uhr im Bauhof der Stadt Mengen abgeholt werden.

SN v. 10.09.2015, SZ v. 12.09.2015, SN v. 17.09.2015, SZ v. 29.09.2015.

 

Bestellungen waren bis einschließlich 02.10.2015 eintreffend / eingehend möglich.

Der Geldeingang musste bis spätestens 06.10.2015 auf unserem Konto eintreffend erfolgen. Erst dann war Ihre Bestellung gültig.

 

 

 

16. Oktober

Veranstaltung des Netzwerk Naturschutz im Regierungsbezirk Tübingen:

Plenum zur Jugendarbeit im Naturschutz mit folgenden Themen:

1. Zusammenarbeit mit Schulen

2. Juniorranger-Programme im Regierungsbezirk Tübingen

3. Naturschutz und junge Erwachsene

Die Veranstaltung fand von 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr im Naturschutzzentrum in Beuron statt.

 

 

 

16. und 17. Oktober

 

Große Entbuschungsaktion in der Sandgrube in Ursendorf.

 

Gögemer Bürger und der NABU luden zur Entbuschungsaktion ein

Der stillgelegte Abbaubereich der Sandgrube Ursendorf, auch als Haifischzahnbucht bekannt, wuchs langsam zu.

Für die Amphibien der drei kleinen Tümpel, und den in unserer Gegend einmaligen Sandrasen war das nicht gut.

In Abstimmung mit der Fa. Schotter-Teufel, der Gemeinde Hohentengen und Frau Görlach von der unteren Naturschutzbehörde fand eine umfangreiche Entbuschungsaktion statt. Auch die imposante Abbauwand wurde weitgehend freigestellt, damit Wildbienen und andere Insekten wieder einen besonnten Nistplatz bekommen.

Die Arbeiten fanden am Freitag und am Samstag statt. Die Dauer der Teilnahme war gleitend. Dazwischen war ein Vesper und zum Abschluss ein gemeinsames Essen vorgesehen. Naturfreunde, die helfen wollten, waren herzlich eingeladen.

SZ v. 14.10.2015

 

 

 

 

 

18. Oktober

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 18. Oktober führte Werner Löw durch das Naturschutzgebiet Ölkofer Ried.

Dabei stellte er das Pflegekonzept vor und zeigte den Teilnehmern die neu vom NABU erworbenen Flurstücke.

Teilnehmer waren neben Werner Löw Angelika Krause, Martin Orlik, Franz Laub und Armin Lenk.

Anschließend kehrten wir gemeinsam im Pfauen in Ölkofen ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21. Oktober

 

Weitere öffentliche Ausschußsitzung in der Sportgaststätte Greutle in Mengen-Blochingen, bei welcher wir neben aktuellen Berichten wichtige Themen und die weiteren Aktivitäten besprachen.

 

 

 

 

 

24. Oktober

 

 

 

 

 

 

Sammelbestellung für junge Hochstammobstbäume ein voller Erfolg

Die Sammelbestellaktion des NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach für kostengünstige junge Hochstammobstbäume fand großes Interesse. Beim NABU freut man sich über die vielen Bestellungen, kommen damit doch wieder 296 junge Hochstammobstbäume in unsere Landschaft.

Für die Ausgabe der Bäume hat die Stadt Mengen auf Anfrage wieder ihren Bauhof zur Verfügung gestellt. So kamen vergangenen Samstagvormittag aus allen Himmelsrichtungen von Mengen und sogar weiteren Umgebung Traktoren und PKW mit Anhänger, um ihre bestellten jungen Hochstammobstbäume abzuholen. Auch die Baumbesteller, darunter die Stadt Mengen mit 37 Bäumen, Baumgartenbesitzer, die aus Liebe zur Natur noch Hochstamm pflanzen und Bio-Apfelsaft Hersteller freuten sich über das günstige Angebot des NABU und den guten Service. Ohne Wartezeiten konnten sie ihre Bäume, Pfähle und Anbindestricke entgegennehmen. Das war wichtig, die Bäume sollten ja möglichst schnell in den Boden kommen oder eingeschlagen werden. Dazu gab es noch Infos mit Anleitungen zum Wurzel- und ersten Kronenschnitt und Tipps, worauf beim Pflanzen zu achten ist.

Die Akteure des NABU freuten sich über wiederholte Anerkennung darüber, dass alles so gut vorbereitet war und für ihr Engagement.

SN v. 10.09.2015, SZ v. 12.09.2015, SN v. 17.09.2015, SZ v. 29.09.2015, SZ v. 23.10.2015, SZ v. 07.11.2015.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19. November

 

 

 

 

 

Angelschnüre werden zu Todesfallen

Ein Mäusebussard hatte sich am Rande eines Angelgewässers in einer an einem Baum hängenden Angelschnur verfangen und hatte Glück im Unglück. Ein Gartennachbar hat den Unglücklichen entdeckt und auf dem Rathaus in Mengen angerufen. Schnell eilten Mitarbeiter der Stadt an den Unglücksort um das Tier zu befreien, was gar nicht so einfach war.

Frei über der Wasserfläche hängend konnte es schließlich an einem abgesägten Ast geborgen werden. Der Vogel musste mit größter Vorsicht aus seinen  vielfältigen und festen Verschnürungen frei geschnitten werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der NABU war mit vor Ort und nahm ihn in seine Obhut. Entgegen dem ersten schrecklichen Eindruck hatte das Tier nur leichte Verletzungen davon getragen und konnte nach ein paar Tagen Erholung und Auffüttern erfolgreich in die Freiheit entlassen werden.

 

 

Die Feuerwehr oder Naturschutzgruppen werden immer wieder gerufen um Wasservögel von Angelschnüren zu befreien, was gar nicht so einfach ist. Die Vögel weichen schnell aus oder verletzen sich dabei schwer, so dass die Rettungsaktionen oft recht zeitaufwendig sind, wenn sie überhaupt gelingen. Aber auch Schnüre, die sich im Ufergehölz verfangen und dort hängen bleiben, können zur Todesfalle für Vögel aller Art werden. Sie wirken wie die Fangfäden einer Spinne, an denen Insekten hängen bleiben. Wenn die Vögel hinein fliegen verheddern sie sich blitzschnell darin und verwickeln sich bei ihren verzweifelten Befreiungsversuchen erst recht. Der qualvolle Todeskampf kann Tage dauern bis die Tiere an Erschöpfung sterben, wenn sie nicht vorher von einem Beutegreifer gefunden werden. Der wiederum kann sich dann selber auch verwickeln und zum Opfer werden.

 

Natürlich kann man leichten Herzens den Verlust der nicht so teuren Angelschnur verschmerzen. Aber, so Werner Löw vom NABU, die Angler wissen um die Gefährlichkeit dieser verloren Schnüre und ihre Verantwortung dafür. Sie holen sie in der Regel ein.

SZ v. 24.11.2015

 

 

 

 

 

 

20. November

 

Weitere Ausschusssitzung im Gasthaus Adler in Ennetach.

 

Wir besprachen neben aktuellen Berichten unter anderem unsere Jugendarbeit, unser Programm 2016 mit dem Motto "Natur erleben", die Werbung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und die Versetzung unserer Blumenwiesentafel.

 

 

 

 

21. November

 

Armin Lenk nahm für unsere Gruppe an der Landesvertreterversammlung 2015 in Stuttgart teil.

 

 

 

 

27. November

 

 

Inge Laidler, unsere langjährige Beisitzerin und treues NABU-Mitglied, ist am heutigen Tag sanft entschlafen. Damit haben wir alle einen besonders liebenswerten und guten Menschen aus unserer Mitte verloren. Inge wird uns sehr fehlen. Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen an gemeinsam verbrachte Zeit, welche uns niemand nehmen kann.

 

SN v. 03.12.2015

 

 

 

 

 

 

 

 

7. Dezember

 

 

 

 

NABU bildet wieder Juniorranger aus

Auch 2016 bildet der NABU Mengen-Hohentengen-Scheer-Ostrach zusammen mit NAJU und dem Naturschutzzentrum Obere Donau interessierte Jugendliche zu Juniorangern aus. Das Ausbildungsprogramm umfasst acht interessante Veranstaltungen wie z.B. „Leben im Totholz“, „Rund um die Wildbiene“, „Die Wasserforscher“ und eine Riedwanderung. Die Ausbildung wird von sachkundigen Mitarbeitern des NABU und dem Naturpark-Ranger gestaltet und geleitet.

Mitmachen können alle interessierten Jugendlichen ab 12 Jahre. Ein erstes Treffen bei dem wir die Ausbildung vorstellten , fand am Samstag, 12.12.2015 von 10-11 Uhr in den NAJU-Räumen in Mengen, Niederbol 101 statt.

SZ v. 09.12.2015, SN v. 10.12.2015

 

>>> Ausbildungs- und Fortbildungsliste 2016 für Juniorranger <<<

 

 

 

 

 

 

 

 

21. Dezember

 

 

 

 

 

Probeschurf für das Ersatzlaichgewässer Rulfingen

Unter Beteiligung des Bauhofs Mengen, des Straßenbauamtes, des Forstes und des NABU hat am Montag, 21.12.2015 ein Probeschurf an der Stelle des neu zu bauenden Ersatzlaichgewässers Rulfingen stattgefunden.

Dabei wurde bis zu 2m tief gegraben um festzustellen, ob der Boden lehmhaltig und damit auch wasserhaltend ist. Ergebnis: Es muss Lehm zusätzlich eingebracht werden.

 

 

 

 

27. Dezember

 

 

 

 

Bei bestem Wetter trafen sich etwa 20 Mitglieder und Gäste zu unserer traditionellen NABU-Jahresabschlusswanderung.

 

 

 

 

Treffpunkt war der Parkplatz am Grenzsteinmuseum in Burgweiler. Von dort spazierten wir los in Richtung Pfrunger-Burgweiler Ried.

 

 

 

 

 

 

Vorbei an Biberspuren führte uns der Weg zum Fünfeck-Weicher.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann ging es weiter zur Aussichtsplattform im Bannwald.

 

 

 

Gegen 15 Uhr kehrten wir dann gemütlich in die „Alte Mühle“ in Waldbeuren zu Kaffee, Kuchen und Brotzeit ein.

 

 

29. Dezember

 

Schüler bauen Insektenhaus / NABU kooperiert mit der Astrid-Lindgren-Schule (SZ v. 29.12.2015).

 

 

 

 

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Jahresbericht 2015

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